Das Bild zeigt eine ruhige, stark vernebelte Elbe in Blickrichtung des Magdeburger Doms. Dichter, graublauer Nebel dominiert fast die gesamte Szene und reduziert die Sichtweite erheblich. Im Vordergrund ist die dunkle, leicht gewellte Wasseroberfläche zu sehen, die ruhig wirkt und nur feine Strukturen durch kleine Wellen aufweist.
In der Bildmitte ragt schemenhaft ein einzelner, kleiner Orientierungspfahl oder eine Boje aus dem Wasser, der als einziger klar erkennbarer Punkt Orientierung bietet. Links und rechts lassen sich im Hintergrund nur vage Umrisse erahnen: Auf der linken Seite zeichnen sich undeutlich Bäume oder Uferbewuchs ab, während rechts eine Brücke oder Ufermauer mit Geländer schwach durch den Nebel sichtbar wird.
Die Farbpalette ist insgesamt sehr reduziert und kühl, geprägt von Grau-, Blau- und leicht grünlichen Tönen. Die Stimmung des Bildes ist still, zurückhaltend und beinahe mystisch, mit einem starken Eindruck von Leere, Ruhe und Orientierungslosigkeit im Nebel.