Das sind die Pläne der SPD zur Regulierung von sozialen Medien.
Auch wenn ich die Idee dahinter verstehe, sehe ich am Ende mehr offene Fragen als Antworten.
Die erste Frage beginnt schon mit der Definition von sozialen Medien. Klar es gibt die großen bei denen es eindeutig ist, aber was ist mit all den anderen? Das Fediverse? Blogs mit Kommentarfunktion, Foren, Mailinglisten, Messengers, ...
Chronologische Timelines in denen ich nur den Inhalt von den Leuten sehe denen ich folge finde ich super. Nur wenn man dann ab einem gewissen Alter doch wieder die manipulierte Timeline bekommt wirkt das ganze auf mich wie eine Einstiegsdroge mit dem Ziel am Ende da anzukommen wo wir heute sind. Klar kann man argumentieren, dass man dann erwachsen ist, sprich der Kinder- und Jugendschutz keine Rolle mehr spielt.
Wie verifiziert man das Alter und schafft nicht gleichzeitig noch gläserne Anwender. Die Betreiber freuen sich sicher über die zusätzlichen und auch noch verifizierbaren Daten über ihrer Anwender.
Optimistisch gedacht: Wenn die manipulierte Timeline dann opt-in ist wählen es vielleicht nur wenige aus wenn die Funktion ab 16 freigeschaltet ist? Dann hätte man vielleicht doch nachhaltig etwas zum besseren bewirkt?
Was meint ihr?