Klar, die potentielle Anzahl an Kunden ist auf X und Facebook deutlich höher. Aber was nützt es mir, wenn ich an diese Nutzer nicht herankomme? Meine Facebook-Seite hatte es in einem Zeitraum von 2 Jahren nie geschafft, auch nur über 100 Followers zu kommen - obwohl ich dreimal am Tag Beiträge geteilt hatte. Hier auf #Mastodon hingegen habe ich schon über 4000 Followers - Tendenz steigend.
#Facebook, #X, #Instagram, #TikTok etc. verleiten mit den Sehnsüchten nach dem "viralen Post", der einen schlagartig berühmt macht - aber das ist für mich wie Lottospielen, vor allem, da diese Plattformen bewusst Zufalls-elemente wie aus Glücksspielen in ihren Algorithmen einbauen.
Das ist dasselbe Prinzip wie mit extrem spekulativen Investments, wo es in den allermeisten Fällen schief geht, aber die Hoffnung dann doch den seltenen "Gewinner" zu finden der einen schlagartig reich macht hält die Blase am Leben.
Aber mit meinem Geschäftsmodell bin ich nicht an einer Blase interessiert, sondern an nachhaltigen, stetigen, organischen Wachstum. Ich will, daß meine Bücher auch noch in zwei Jahrzehnten gelesen und gekauft werden, und dafür ist ein wirklich authentisches Social Media-System wie das #Fediverse eine bessere Grundlage als die Strohfeuer der großen, kommerziellen Plattformen wo man ständig dem Algorithmus hinterherlaufen muss, um nicht vergessen zu werden.
Mit anderen Worten, ich sehe mein Geschäftsmodell wie ein Mittelständler, nicht wie ein Tech Startup.