Seid laut! Schafft Aufmerksamkeit! Zeigt euch solidarisch!
#Antifaschismus heißt auch #FreeMaja
Am 4. Februar wurde Maja T. in einem politischen Schauprozess in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt, weil sie vorgeblich an einem „terroristischen“ Angriff auf ungarische Neonazis beteiligt war.
Aus dem Beweismaterial um die körperliche Auseinandersetzung vor zwei Jahren ergab sich weder eine direkte Beteiligung von Maja, noch die Behauptung der ungarischen Justiz, dass es sich bei den Akteur*innen um eine kriminelle Organisation handele.
Wir erinnern daran, dass Maja entgegen einem deutschen Gerichtsbeschluss rechtswidrig in einer „Nacht und Nebel“-Aktion der Staatsanwaltschaft an die ungarische Justiz ausgeliefert wurde. Seitens des ungarischen Justizministeriums wird auch nach dem Urteil noch Druck auf die verurteilte Person ausgeübt, die während des Verfahrens mit einem Hungerstreik gegen unmenschliche Haftbedingungen protestiert hatte…..
Kein letztes Wort – Majas Rede zum Prozessende