Hauptsache weg: Tausende Menschen riskierten damals ihr Leben bei der #Flucht aus der #DDR nach #Westdeutschland. Björn Göttlicher stellt dir vier besonders abenteuerliche Fluchtversuche vor. Dabei spielen ein zerlegbares Flugzeug, ein Mini-U-Boot und ein selbst gebauter Heißluftballon eine Rolle. https://www.riffreporter.de/de/gesellschaft/ddr-flucht-moedlareuth-museum-fluchtgeschichten-grenze
Hauptsache weg: Tausende Menschen riskierten damals ihr Leben bei der #Flucht aus der #DDR nach #Westdeutschland. Björn Göttlicher stellt dir vier besonders abenteuerliche Fluchtversuche vor. Dabei spielen ein zerlegbares Flugzeug, ein Mini-U-Boot und ein selbst gebauter Heißluftballon eine Rolle. https://www.riffreporter.de/de/gesellschaft/ddr-flucht-moedlareuth-museum-fluchtgeschichten-grenze
„Doch was 1990 für Heiterkeit unter den Abgeordneten sorgte, führt seit fast einem Jahrzehnt dazu, dass zahlreiche Unternehmen ihre Steuern nicht mehr an eine Stadt oder Gemeinde zahlen, sondern an einen Adeligen, der sein Sonderrecht einem juristischen Überbleibsel aus der Kaiserzeit verdankt.“
„Die Gemeinden hatten Sorge, dass sie dadurch zusätzliche Kosten hätten, um die Forstwege zu unterhalten. Zugleich seien aus dem Wald keine Steuereinnahmen zu erwarten, die diese Kosten decken würden.“
Na, da hat der Herr Bismarck wohl mit den Vertreter*innen der umliegenden Gemeinden mal ausführlicher gesprochen.
„Der Geschäftsführer der inzwischen insolventen Heinze-Gruppe schreibt, dass er aus privaten Gründen nicht von zuhause aus arbeiten könne und deshalb froh sei, wenn er Ruhe in seinem Büro im Sachsenwald finde. Offen bleibt dabei, wie ruhig es in einem Büro ist, in dem 21 Firmen in einem einzigen Raum arbeiten.“
Ha, das kenne ich. Das war in der Akademie der Wissenschaften der #DDR auch so. Die ganze Abteilung teilte sich einen Raum. Das war natürlich nicht praktikabel, weshalb die DDR schon lange vor Corona Homeoffice erfunden hatte.
Danke an @fragdenstaat für diese Recherche zum #Sachsenwald bei #Hamburg.
https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2024/10/sachsenwald/
„Doch was 1990 für Heiterkeit unter den Abgeordneten sorgte, führt seit fast einem Jahrzehnt dazu, dass zahlreiche Unternehmen ihre Steuern nicht mehr an eine Stadt oder Gemeinde zahlen, sondern an einen Adeligen, der sein Sonderrecht einem juristischen Überbleibsel aus der Kaiserzeit verdankt.“
„Die Gemeinden hatten Sorge, dass sie dadurch zusätzliche Kosten hätten, um die Forstwege zu unterhalten. Zugleich seien aus dem Wald keine Steuereinnahmen zu erwarten, die diese Kosten decken würden.“
Na, da hat der Herr Bismarck wohl mit den Vertreter*innen der umliegenden Gemeinden mal ausführlicher gesprochen.
„Der Geschäftsführer der inzwischen insolventen Heinze-Gruppe schreibt, dass er aus privaten Gründen nicht von zuhause aus arbeiten könne und deshalb froh sei, wenn er Ruhe in seinem Büro im Sachsenwald finde. Offen bleibt dabei, wie ruhig es in einem Büro ist, in dem 21 Firmen in einem einzigen Raum arbeiten.“
Ha, das kenne ich. Das war in der Akademie der Wissenschaften der #DDR auch so. Die ganze Abteilung teilte sich einen Raum. Das war natürlich nicht praktikabel, weshalb die DDR schon lange vor Corona Homeoffice erfunden hatte.
Danke an @fragdenstaat für diese Recherche zum #Sachsenwald bei #Hamburg.
https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2024/10/sachsenwald/
Wie erzählt man die Geschichte der #Umweltbewegung aus der #DDR heute? 🎥🌱
Im Projekt „Auf den Spuren der DDR-Umweltbewegung“ haben wir u.a. Rosemarie Benndorf und Ralf-Uwe Beck interviewt. 2025 werden Ausschnitte Teil einer multimedialen Stadtrallye in Berlin – gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Wie erzählt man die Geschichte der #Umweltbewegung aus der #DDR heute? 🎥🌱
Im Projekt „Auf den Spuren der DDR-Umweltbewegung“ haben wir u.a. Rosemarie Benndorf und Ralf-Uwe Beck interviewt. 2025 werden Ausschnitte Teil einer multimedialen Stadtrallye in Berlin – gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Habe eine Schachtel alte Briefmarken gefunden. Ich kann damit nichts anfangen, aber vielleicht freut sich ja eins von euch drüber. Möchte die jemand haben?
Habe eine Schachtel alte Briefmarken gefunden. Ich kann damit nichts anfangen, aber vielleicht freut sich ja eins von euch drüber. Möchte die jemand haben?
Das hatte ich mir zu #Krenz auch noch aus der Rezension rausgeschrieben:
„Eine zentrale Aufgabe seines Buches sieht Krenz nicht nur darin, die #DDR als leuchtenden Höhepunkt der deutschen und europäischen Geschichte zu zeichnen – wenn sein Buch ein paar Fotos aus den zerfallenen Innenstädten der DDR Ende der 1980er-Jahre enthielte, würde dies seine Darstellung allein wortlos konterkarieren.“
Ich war 1989 im Prenzlauer Berg. Wenn man in der Dunkerstraße in einen Hinterhof gegangen ist, sah man dort Schuttberge zusammengekrachter Häuser.
In der Schönhauser Alle war ich auf Dächern unterwegs. Da stand mittendrin ein Haus, das war eine Ruine. Irgendwann mal abgebrannt.
#Halle, #Erfurt, die Altstadt von Erfurt wurde nur von engagierten Bürger*innen vor dem Abriss gerettet. Alles war kurz vor dem Zusammenbruch.
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/544645/anhaltende-vernebelung/
Das hatte ich mir zu #Krenz auch noch aus der Rezension rausgeschrieben:
„Eine zentrale Aufgabe seines Buches sieht Krenz nicht nur darin, die #DDR als leuchtenden Höhepunkt der deutschen und europäischen Geschichte zu zeichnen – wenn sein Buch ein paar Fotos aus den zerfallenen Innenstädten der DDR Ende der 1980er-Jahre enthielte, würde dies seine Darstellung allein wortlos konterkarieren.“
Ich war 1989 im Prenzlauer Berg. Wenn man in der Dunkerstraße in einen Hinterhof gegangen ist, sah man dort Schuttberge zusammengekrachter Häuser.
In der Schönhauser Alle war ich auf Dächern unterwegs. Da stand mittendrin ein Haus, das war eine Ruine. Irgendwann mal abgebrannt.
#Halle, #Erfurt, die Altstadt von Erfurt wurde nur von engagierten Bürger*innen vor dem Abriss gerettet. Alles war kurz vor dem Zusammenbruch.
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/544645/anhaltende-vernebelung/
Ehm, krasses Zeug:
„Kein Gericht sollte sich über ein Parlament hinwegsetzen können“ (S. 283). Wohlgemerkt über ein „Parlament“, dem Krenz angehörte und das so wichtig war, dass er es in seinen Memoiren nicht weiter behandelt.“
„Dass er sogar behauptet: „Die Individualität war uns immer sehr wichtig“ (S. 424), ist geradezu grotesk vor dem realen gesellschaftspolitischen Hintergrund, in dem jeder in der Masse aufgehen sollte, jeder sich anpassen sollte und die Militarisierung der Gesellschaft – die Krenz natürlich mit keinem Wort erwähnt – genau das zu erreichen suchte, was Krenz leugnet: die Brechung der Individualität.“
„Egon Krenz glaubt noch heute, er sei als oberster FDJler von den meisten Jugendlichen „als einer der Ihren“ wahrgenommen worden (S. 41). Das tut richtig weh.“
Ja. =:-)
Wir sind die Fans von Egon Krenz! Und über Aurich sind wa auch nicht traurig.
„(Auf Seite 153 verwechselt Krenz offenbar seine eigenen Söhne ...)“
Tja, dann ist er natürlich ein glaubwürdiger Zeitzeuge. Zum Glück habe ich nur einen Sohn. Da kann ich den nicht verwechseln. Ja, ok. Ich könnte ihn mit dem von Egon Krenz verwechseln. Aber meiner sieht aus wie Jesus. Der von Krenz sicher nicht.
Ist lang, aber sollte man mal lesen.
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/544645/anhaltende-vernebelung/
Den Shop scheint es nicht mehr zu geben, aber #Krenz ist im ND immer noch ein Held:
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1193750.memoiren-von-egon-krenz-hauptsache-keine-gewalt.html
Kann ja sein, dass er seine Meinung geändert hatte, aber Krenz war in China gewesen und hatte sich mit dem Massaker am Tian’anmen-Platz, der Niederschlagung der Demos solidarisch gezeigt.
„DDR-Politiker wie Hans Modrow, Günter Schabowski und Egon Krenz besuchten China, um ihre Unterstützung zu dokumentieren.[45] So äußerte sich Krenz im Juni 1989 mit den Worten, es sei „etwas getan worden, um die Ordnung wiederherzustellen“. In der Zuspitzung der Ereignisse der politischen Veränderung in der DDR tauchte zwischenzeitlich die Befürchtung auf, die Staatsführung der DDR könne sich für eine „Chinesische Lösung“ entscheiden. Viele, vor allem kirchliche Oppositionsgruppen der DDR verstanden diese Reaktion als Warnung vor einer möglichen Gewaltanwendung gegen sie.[46] Nach Ansicht von Bürgerrechtlern wie Carlo Jordan war diese Haltung der DDR-Führung ein Auslöser für die massenhafte Fluchtwelle aus der DDR in den Westen im Spätsommer 1989, weil ein Großteil der Bevölkerung diese Reaktion als eine Abkopplung ihres Staates vom Reformprozess in Ostmitteleuropa verstand.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Tian%E2%80%99anmen-Massaker
Tut mir Leid, #ND. Müsst Ihr Euch ne andere Arbeit suchen.
In der ehemaligen #DDR herrschte staatlich verordnete #Gleichberechtigung - und das #Patriarchat. Wie Frauen das erlebt haben:
https://www.3sat.de/film/die-unbeugsamen/die-unbeugsamen-2---guten-morgen-ihr-schoenen-100.html?at_medium=Social%20Media&at_campaign=Mastodon&at_specific=3sat
In der ehemaligen #DDR herrschte staatlich verordnete #Gleichberechtigung - und das #Patriarchat. Wie Frauen das erlebt haben:
https://www.3sat.de/film/die-unbeugsamen/die-unbeugsamen-2---guten-morgen-ihr-schoenen-100.html?at_medium=Social%20Media&at_campaign=Mastodon&at_specific=3sat
Die neue Folge ist da! In "SBK117: Graswurzel-Journalismus" spreche ich mit Aram Radomski über die Fotos und Videoaufnahmen, die er in den späten 80er-Jahren vom Zustand der DDR gemacht hat. Gezeigt wurden sie im Westfernsehen und haben das Bild der DDR stark geprägt. Seine bekannteste Aufnahme ist die von den Montagsdemos in Leipzig vom Kirchturm aus. Hört rein! https://www.staatsbuergerkunde-podcast.de/sbk117-graswurzel-journalismus/ #podcast #oralhistory #ddr #geschichte #montagsdemo #leipzig
Die neue Folge ist da! In "SBK117: Graswurzel-Journalismus" spreche ich mit Aram Radomski über die Fotos und Videoaufnahmen, die er in den späten 80er-Jahren vom Zustand der DDR gemacht hat. Gezeigt wurden sie im Westfernsehen und haben das Bild der DDR stark geprägt. Seine bekannteste Aufnahme ist die von den Montagsdemos in Leipzig vom Kirchturm aus. Hört rein! https://www.staatsbuergerkunde-podcast.de/sbk117-graswurzel-journalismus/ #podcast #oralhistory #ddr #geschichte #montagsdemo #leipzig