24.12.79, Arhus (Dänemark): Der bekannte politische Aktivist Rudi Dutschke, der 1968 von einem Rechtsextremisten angeschossen und schwer verletzt wurde, verstirbt an den Spätfolgen des Attentats. #KeinVergessen
24.12.79, Arhus (Dänemark): Der bekannte politische Aktivist Rudi Dutschke, der 1968 von einem Rechtsextremisten angeschossen und schwer verletzt wurde, verstirbt an den Spätfolgen des Attentats. #KeinVergessen
Heute, am 9. November, erinnern wir an die Reichspogromnacht vor 87 Jahren. Jüdinnen und Juden wurden verfolgt, misshandelt und ermordet.
Vor dem Hauptgebäude der #HumboldtUni zu Berlin erinnern 20 Stolpersteine an ehemalige Studierende und Angehörige, die Opfer der Shoah wurden. Das Präsidium hat diese gereinigt, um ihrer zu gedenken.
Mehr Hintergründe zum Projekt Stolpersteine 👉 https://www.hu-berlin.de/de/ueberblick/geschichte/stolpersteine
Heute, am 9. November, erinnern wir an die Reichspogromnacht vor 87 Jahren. Jüdinnen und Juden wurden verfolgt, misshandelt und ermordet.
Vor dem Hauptgebäude der #HumboldtUni zu Berlin erinnern 20 Stolpersteine an ehemalige Studierende und Angehörige, die Opfer der Shoah wurden. Das Präsidium hat diese gereinigt, um ihrer zu gedenken.
Mehr Hintergründe zum Projekt Stolpersteine 👉 https://www.hu-berlin.de/de/ueberblick/geschichte/stolpersteine
Heute, am 9. November, erinnern wir an die Reichspogromnacht vor 87 Jahren. Jüdinnen und Juden wurden verfolgt, misshandelt und ermordet.
Vor dem Hauptgebäude der #HumboldtUni zu Berlin erinnern 20 Stolpersteine an ehemalige Studierende und Angehörige, die Opfer der Shoah wurden. Das Präsidium hat diese gereinigt, um ihrer zu gedenken.
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⚡ Contentwarnung: Schilderung von Gewalt
In der Nacht zum 24. Oktober 2010 wurde der 19-jährige Kamal K. vor dem Leipziger Hbf von zwei Neonazis angegriffen und mit einem Messer niedergestochen. Der aus dem Irak stammende Jugendliche erlag noch am selben Tag seinen Verletzungen.
Kamal K. war mit seiner Freundin und einem Bekannten auf dem Heimweg von einer Disko, als sie von den zufällig vorbeikommenden Angreifern angesprochen wurden.
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Der Mord an Kamal K. löste in der Öffentlichkeit große Anteilnahme aus. Über 500 Menschen nahmen an seiner Beerdigung teil, auf Demonstrationen und Kundgebungen wurde Kritik an der fehlenden Einordnung der Tat laut. Im Juni 2011 begann der Prozess vor dem Landgericht, an dessen Ende der Haupttäter wegen Mordes zu 13 Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt wurde. Sein Mittäter erhielt 3 Jahre Haft und wurde in eine Entziehungsanstalt eingewiesen.
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Das Gericht ordnete die Tat als rechten Mord ein an und ging dementsprechend über den Strafrahmen der Anklage hinaus. Die Familie von Kamal K. nahmen das Urteil mit Erleichterung auf. Seit dem Jahr 2013 erinnert ein Gedenkstein am Tatort an Kamal . #KeinVergessen
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⚡ Contentwarnung: Schilderung von Gewalt
In der Nacht zum 24. Oktober 2010 wurde der 19-jährige Kamal K. vor dem Leipziger Hbf von zwei Neonazis angegriffen und mit einem Messer niedergestochen. Der aus dem Irak stammende Jugendliche erlag noch am selben Tag seinen Verletzungen.
Kamal K. war mit seiner Freundin und einem Bekannten auf dem Heimweg von einer Disko, als sie von den zufällig vorbeikommenden Angreifern angesprochen wurden.
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24.10.92, Geierswalde: Waltraud Scheffler stirbt, nachdem sie zwölf Tage vorher von Nazis mit einer Zaunlatte auf den Kopf geschlagen wurde. Hintergründe: https://taz.de/!1601491/ #KeinVergessen
24.10.92, Geierswalde: Waltraud Scheffler stirbt, nachdem sie zwölf Tage vorher von Nazis mit einer Zaunlatte auf den Kopf geschlagen wurde. Hintergründe: https://taz.de/!1601491/ #KeinVergessen
Sie betraten gegen 18 Uhr den Obsthandel, um sich nach einer Apotheke zu erkundigen. Nachdem die beiden Verkäuferinnen ihnen keine Auskunft geben konnten, begannen sie die Frauen rassistisch zu beleidigen und im Laden zu randalieren. Jene verständigten daraufhin Achmed B., der sich vor dem Laden aufhielt und Kisten einräumte. Der aus Damaskus nach Deutschland geflohene Syrer, der seit wenigen Wochen im Geschäft aushalf, versuchte ebenfalls die Rechten zum Gehen zu bewegen.
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Diese drohten auch ihm Gewalt an, folgten ihm aber zunächst zurück nach draußen. Dort erhielt er von einem der Jugendlichen erst einen Schlag ins Gesicht und in der darauffolgenden Auseinandersetzung einen tödlichen Messerstich. Achmed B. hinterließ neben seiner Ehefrau auch eine dreijährige Tochter.
Der Mord löste vor allem in der arabischen Community, aber auch darüber hinaus Entsetzen aus.
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Im September 1993 wurde der Jugendliche, der Waltraud S. getötet hatte, am Landgericht Bautzen wegen schwerem Landfriedensbruch, Körperverletzung mit Todesfolge sowie der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Jugendstrafe von vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Seine neonazistische Gesinnung stellte er auch im Nachgang der Tat u.a. durch einschlägige Tätowierungen offen zur Schau.
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Weder er, noch weitere Beteiligte, gegen die ebenfalls Ermittlungen wegen schwerem Landfriedensbruch geführt wurden, äußerten vor Gericht Bedauern über die Tat.
Nach Recherchen der Wochenzeitung Die Zeit findet Waltraud S. erst seit dem Jahr 2009 Erwähnung in der offiziellen Statistik zu Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland.
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Es geht los. Tag 3 der Buchmesse Besucht unser Gedenkprojekt zu den NS Bücherverbrennungen in Halle 3.1 B64. #fbm25 #VerbrannteOrte #KeinVergessen #bücherverbrennung #Buchmesse
Im Gedenken an İsmail Yaşar, der heute vor 20 Jahren, am 09.06.2005, in seinem Imbissstand in Nürnberg vom #NSU ermordet wurde.
Er wurde 50 Jahre alt und hatte eine Tochter und einen Sohn. #keinVergessen#keinSchlussstrich