Hinter dem achten Türchen des #huettenadventskalender ist die Raschötzhütte (ladinisch „Utia de Resciesa“, italienisch „Rifugio Rasciesa“) auf 2.164 m in Südtirol in der Geislergruppe in den Dolomiten. Die Hütte ist im Besitz der Gemeinde St. Ulrich in Gröden, es gibt daher auch keine Rabatte für Mitglieder alpiner Vereine.
Die erste Hütte an der Stelle wurde 1903 von der Sektion Gröden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins errichtet. 1923 wurde die Hütte vom italienischen Staat enteignet und der Sektion Bozen des Club Alpino Italiano (CAI
) übergeben. Nach 1997 wurde die Hütte geschlossen und verwahrloste. Die Hütte wurde 2005 von der Gemeinde St. Ulrich der Sektion Bozen des CAI abgekauft, vollständig abgerissen, neu aufgebaut und 2010 eröffnet.
Man hat 36 Betten, 15 Lager. Etwas ungewöhnlich für Berghütten gibt es dort auch im Lager frische Bettwäsche. Warme Duschen sind ebenfalls vorhanden.
Ich war dort im Rahmen der „Dolorama“ Mehrtageswanderung im Juni 2025. Sowohl der Übergang von der Schlüterhütte/Gampenalm als auch der Abstieg bis Lajen sind in der Schwierigkeit T2. Daneben gibt es dann noch eine Standseilbahn von St. Ulrich.
Tatsächlich hatte ich das Pech, dass ich ausgerechnet in der heißesten Woche des Frühlings unterm Dach im Lager untergebracht war und dort die anderen Leute das Fenster nachts geschlossen haben wollten, weswegen es dann nachts innen über 26 °C hatte und ich deshalb nicht schlafen konnte. Ansonsten hat mir die Hütte aber gut gefallen, die Lage ist toll und das Essen war auch lecker.
• Website: https://www.rifugioresciesa.com/de/
• Dolorama Mehrtageswanderung: https://www.dolorama.it
• ÖAV Hüttenverzeichnis: https://www.alpenverein.at/huetten/?huette_nr=1942
• Karte: https://www.osm.org/?mlat=46.60036&mlon=11.662105