@NeussWave @Chaotica Puh, wenn jemand versucht, nen zweiten Rundfunkbeiteag einzuführen, brennt die Straße, fürchte ich.
@NeussWave @Chaotica Puh, wenn jemand versucht, nen zweiten Rundfunkbeiteag einzuführen, brennt die Straße, fürchte ich.
Ich schiebe das mal ganz vorsichtig ins Blickfeld von @brembs und @laborjournal
(nachdem ich hier auch einige Kommentare gelesen habe und auch keine wurklich gute Lösung weiss)...
@Lars: Ich weiss auch nicht, ob es wirklich gut ist, da allein Rede & Antwort stehen zu müssen...
@Regez @Fischblog @laborjournal
Spektrum publiziert ja keine originären Forschungsergebnisse mit öffentlich Angestellten Forschenden als Primärliteratur, sondern veröffentlicht Sekundärliterarur. In diesem Fall sind ja nicht nahezu alle Beteiligten öffentlich finanziert, meist eher im Gegenteil. Folglich kann es ja gar nicht gegen, hier Material ohne Kompensation zur Verfügung zu stellen. Wie sollte sich das tragen?
@Regez @Fischblog @laborjournal
Hier greift eher das Dilemma, das jedwedem Journalismus seit gut 30 Jahren zu schaffen macht: wie kann man journalistische Arbeit fair und langfristig haltbar vergüten?
Ich persönlich finde unsere öffentlich rechtliche Lösung da schon einen wichtigen, aber nicht hinreichenden Baustein.
Es wäre klasse, wenn dazu noch eine Möglichkeit dazu käme, jenseits von Abonnements konsumierte Artikel/Clips nach Gebrauch in Rechnung zu stellen.
@Regez @Fischblog @laborjournal
Vor vielen Jahren hat Der Spiegel so etwas mal probiert, lief aber offensichtlich nicht so gut. Ich fand es damals klasse, und hoffte, das sich das breit durchsetzen würde, denn heute mehr denn je sollte auch dem/der letzten klar geworden sein, wie wertvoll professioneller Journalismus ist.
Gleichzeitig ist es weder durchführbar noch sinnvoll, dass alle jetzt alle Zeitungen und Zeitschriften in denen man evtl. mal einen Artikel lesen würde gleich abonniert.
@Regez @Fischblog @laborjournal
Hier muss es jetzt, nach über 30 Jahren mit dem gleichen Problem, endlich mal eine Lösung geben, würde ich hoffen.
Ich persönlich bin mehr als gerne bereit für das zu zahlen, was ich lese, aber ich bin nicht bereit, für jeden 5-Minuten Artikel, 15 Minuten für Kontoerstellung und Bezahlvariante zu investieren.
@brembs @Regez @laborjournal
Es gibt keine Lösung für das Kernproblem, dass das, was das Publikum bereit ist, für Journalismus zu zahlen, nicht reicht, um Journalismus im aktuellen Ausmaß zu finanzieren. Egal welche technische Lösung man sich da ausdenkt.
Das heißt, es wird mittelfristig ein neues Gleichgewicht mit sehr viel weniger Angeboten geben, die vermutlich alle im hochpreisigen Abo-Segment liegen werden. Und eben frei zugänglichen AI-Slop.
@brembs
Wie gut auch ein zeitlich begrenztes, gemeinsames (aufgestocktes) Probe-Abo-Modell bspw. mit @riffreporter
u./o. @Krautreporter laufen würde, kann ich so gar nicht einschätzen (das können nur die Verantwortlichen beurteilen)...ich machen mir auch Sorgen um die verständlich aufbereitete Wissenschaftskommunikation, wenn jeder, nur auf sich allein gestellt, künftig um den weiteren Fortbestand kämpft...
@Fischblog war jetzt nur mal ins Blaue (und nicht konkreter) gedacht..
Mich ärgert maßlos, dass man ZUERST allem zustimmen muss, um DANACH (nach Anlicken der Zustimmung) zu erfahren, dass der Artikel, den man lesen will, hinter einer Paywall ist.
Nicht die Paywall selber ärgert mich. Für die hab ich Verständnis.
@Fischblog ich drücke das mal eher unkonventionell aus: Ich habe dieses Profilbild nicht, weil ich auf alte Männer stehen würde.
Wäre doch toll, wenn Druckerzeugnisse jeder Art auf so eine utopische Welt stärker hindrängen würden.
@Fischblog Danke für die Erinnerung daran, dass ich ja ein Spektrum-Abo habe.
Bei meinem letzten Versuch – ist schon eine Weile her – war das Lesen (der Artikel auf der Website) trotz Abo mit reichlich Hindernissen behaftet. Aber jetzt geht das ganz komfortabel.
@Fischblog Was ich als jemand, der gerne für guten Journalismus zahlt, etwas schwierig finde, ist, dass alle Paywalls mit Abos arbeiten. So gerne ich es täte, aber ich kann mir nicht fünfzig Abos leisten, nur um bei jedem Magazin eine kleine Zahl von Artikeln im Monat zu lesen. (Ich kann mir auch nicht mehr Zeit für mehr Artikel leisten.) Ich würde es begrüßen, wenn es entweder sehr einfachen Einzelkauf gäbe (EIN Klick, überall gleich) oder eine Flatrate für eine gute Auswahl von Publikationen.
@ujay68 Beides versucht worden, haben zu wenig Leute gekauft. Aber ist auch klar, dass das nicht funktionieren wird. Du verlangst, lesen zu können als hättest du 50 Abos, aber willst die nicht bezahlen. 🤷♀️
@Fischblog 50 Abos kann kein Mensch lesen, und sowas dürfte natürlich Limits haben, täglich, monatlich, pro Magazin. Aber mir ist auch klar, dass das ein Anspruch auf eine Art Cherry-Picking ist, und dass sich Magazine und Publikationen nicht leisten können, dass die Leute nur ihre wenigen großen Stories lesen. Andererseits würde sowas vielleicht eine sehr viel größere Gruppe von Abonnent:innen anziehen (kleineres Stück vom größeren Kuchen und so)? Ich kenne viele, die sowas machen würden.
@ujay68 Du kennst viele Leute, die sagen, dass sie sowas kaufen würden. Etwa anlog zu den Tierwohl-Labeln. Wurde ja probiert. Will halt nur keiner wissen, wie das ausgegangen ist.
@Fischblog Also in meinen Kreisen schert sich tatsächlich niemand um Tierwohl-Label: Die meisten sind vegetarisch und kaufen bio. 😉 Daher hätte ich etwas Hoffnung. Aber ich sehe und verstehe, dass du in dieser Sache etwas verbittert bist?
@ujay68 Nö, ich bin nicht verbittert.
Ich nehm das Gelaber nur nicht mehr ernst, weil das schon diverse male probiert wurde und alle Systeme daran scheitern, dass zu wenig Leute bezahlen.
Dass jetzt Leute ankommen und behaupten, sie zahlen nicht, weil die Technik so nervig o.ä ist, ist einfach albern.
@Fischblog @voebb geht weltweit xD
Ich dachte es ging um die Kombination aus Cookie-Banner, und dann ist es trotzdem ein Bezahl-Artikel.
@Fischblog mitnahmementalität verbrämt als informations-kommunismus. dass journalisten auch bezahlt werden wollen, was schwierig wird, will man nicht von werbepartnern und deren gunst gänzlich abhängig sein, scheinen einige zu vergessen.
unabhängiger, menschengemachter qualitätsjournalismus kostet wie bspw. auch regional produzierte, qualitativ hochwertige lebensmittel kosten. und wie da folgt daraus auch die problematik, dass finanziell schlecht aufgestellte menschen vom konsum...
@Fischblog Hab ich Abos, nein! Will ich trotzdem gerne Dinge lesen? Ja!
Ich versuche (grundsätzlich) eher weniger zu meckern, tut so etwas doch eher selten gut (weder mir noch anderen).
Ahbär — als Feedback, nicht als Meckerei gemeint: Mein Verhalten bei interessant mir klingenden Artikeln ist gegenwärtig oft dergestalt, dass ich mit einem "Oh neh, Spektrum!" den beabsichtigten Klick bleiben lasse, weil zu großer Aufwand für bisweilen eher maue Ergebnisse dann. (1/2)
@Fischblog Bin ich mit schuld daran, da keine Abos abschließe? Vielleicht. Aber wenn (vielleicht nicht nur) ich Spektrum-Artikel inzwischen oft halt gar nicht mehr anklicke … hat auch niemand dann was davon, oder? Darum (nochmals: als Feedback das, nicht als Meckerei) hier mein Gedanke nun, dass, wer auch immer "die Schuld daran" hat der momentane Weg möglicherweise kein guter (sprich wohl verdientes Geld für geleistete Arbeit in die Kassen spülender Welcher) möglicherweise ist (2/2)
@ojelabii Ich kenn den Song: Ich würd ja bezahlen wenn irgendwas irgendwie anders etc.
Aber das stimmt schlicht nicht. Der Kern der Sache ist, dass zu wenig Leute zu wenig Geld für Journalismus zu zahlen bereit sind.
@Fischblog @ojelabii Ich zahle für die öffentlich-rechtlichen gerne. Allerdings sollten die unabhängiger sein und sich stärker auf Journalismus konzentrieren.
@Fischblog
Ich glaube fast ich hab nen Teil der Diskussion verpasst. Die meisten sind nur genervt von
„Werbung oder Abo“ - „hmmm, okay, weil Ich Euch so gerne habe ausnahmsweise mal Werbung zulassen“ - …Werbung wird zugelassen… - „ätsch, doch nicht“.
Ich übrigens auch. Und „ich will umsonst haben“ zählt hier nicht, Spektrum ist eine der wenigen Zeitschriften der ich seit Jahrzehnten treu bin. Eigentlich die einzige.
@ojelabii
@Fischblog @theVedek @ojelabii
"Ich vermute, das ist ein Fehler" - der zieht sich dann aber duch sehr viele Medien.
Oh jeh, nein. Kannst ja nix dafür was Dein Arbeitgeber da an technischem Unsinn macht, und nein, es ist nicht Dein Job das weiterzugeben. Nicht Dein Zirkus nicht Deine Affen.
Ich fand das hier recht gut, guckt auf beide Seiten und die Mechanismen dahinter.
https://www.jamesrball.com/p/so-youve-decided-to-complain-about
Nicht so doll ärgern. Mein Bier - nicht mein Bier. 😊 Ok. Bei Dir eher Whiskey.
@Fischblog • DAS Lied wollt ich auch nicht singen. Darum meinte ich ja, dass ich ev. mit Schuld an der Entwicklung bin.
• Dass Abosysteme für mich nicht funktionieren hat andere (private) Gründe, die keine Rolle hier spielen sollten.
• Dass Ich etwas abonnieren würde, wenn es nur gut genug wäre, wollte ich nirgends hier gesagt haben.
• Nur: so, WIE es grad läuft, hat Spektrum.de halt auch eher nichts von mir, weil ich die Seite nun häufig einfach ganz meide, also auch so keinen Erlös bringe.🤷
@ojelabii Ja, aber es ist ja auch egal, warum es im Einzelfall nicht funktioniert. Wenn zu wenig Geld in den Journalismus fließt, wird kein noch so kreatives Modell verhindern, dass die Branche kollabiert. Bei den Lokalzeitungen ist das schon passiert.
@Fischblog Moin, »Ja, aber es ist ja auch egal, warum es im Einzelfall nicht funktioniert.« — Da ich nicht wusstr, dass andere Modelle nicht funktionieren werden, wollte ich nur informieren, dass die aktuelle Version halt irgendwie nicht rund läuft. Falls kein andere Option funktionieren wird, dann ist das in der Tat egal und mein Kommentar auch nutzlos, ja. — Sorry!
»Ankacken« wollte ich dich aber nicht und hab m. W. auch erst auf obigen Post von dir reagierend, dich dann hier adressiert!? 🙁
@Fischblog
Ich zahle sogar für Journalismus, den ich kaum konsumiere, z.B. die @tazgetroete@mastodon.social-Zeitung kommt einfach nie an. :)
Aber der Kostendruck auf den Journalismus ist unabhängig von dem was die User bezahlen. Die Zahlung setzt nur eine Obergrenze für die Qualität, leider keinen Mindeststandard. Zu viele Verlage (Spektrum kenne ich nicht so) hauen einfach schlechte Artikel raus. Dafür will ich nicht zahlen.
@ojelabii
@lostgen mein take: Nachrichten sind (überwiegend) Infrastruktur. In Infrastruktur funktioniert Wettbewerb quasi nie. Meist gibt es einen Qualitäts-Wettbewerb nach unten. Dienstleistung wird immer schlechter, Kundenservice ebenfalls. Fluggesellschaften, Paketdienste, etc. sind gute Beispiele. Wenige, einigermaßen gut regulierte Anbieter wären ein möglicher Ausweg.
Aber wegen „Staatsferne“ beginnt die Diskussion erst gar nicht.
@Fischblog @ojelabii
@Fischblog In dem Thread, den ich gesehen habe, ging es NICHT darum, kostenlos Spektrum-Artikel haben zu wollen.
Es ging darum, einen Artikel lesen zu wollen und dabei entweder Werbung oder Abo aufgezwungen zu bekommen – und wenn man Werbung wählt, bekommt man den Artikel nicht, wie ursprünglich versprochen.
Der OP des Threads hat selber eine Möglichkeit gefordert, für den einzelnen Artikel zu bezahlen.
Tatsächlich habe ich (OP) nicht die Möglichkeit gefordert, für einzelne Artikel zu bezahlen.
Das kam in der Diskussion mehrfach auf, und klar, mir würde das gefallen, aber ich glaube nicht, dass das wirklich funktioniert.
Ich kann damit leben, auch mal was nicht zu lesen, und ja, ich habe auch immer wieder Abos gehabt. Aktuell tatsächlich nur TAZ, einfach weil ich arbeitslos und pleite bin.
Nur verarscht werden, will ich nicht.
Tatsächlich sind die verschiedenen Online-Magazine Überbleibsel aus dem Papier-Zeitalter und bis jetzt hat, glaube ich, noch niemand ein nachhaltiges Geschäftsmodell für Qualitätsjournalismus im Internet gefunden.
Das ist fatal, aber auf der anderen Seite auch seltsam, weil wir ja insgesamt gar nicht weniger Geld für Medienkonsum ausgeben als früher.
@mina @nik das wurde umverteilt. Heute ist das überwiegend Streaming und Audio. Für Journalismus im engeren Sinne bleibt nur noch n kleiner Teil, und grad online abonniert kaum noch wer. Der ganze Paywall-Ärger, Werbetracking etc sind Nebenwirkungen der ganzen Krise. Journalistische Medien versuchen einfach irgendwie den Kopf über Wasser zu halten.
Natürlich ist das ne Todesspirale, wenn man sich die UX derart zerschießt. Aber wenn man's nicht tut, kommt noch weniger rein.
@nik Das ist reine Augenwischerei. Der Wunsch ist, Zugang äquivalent zu 50 Abos zu haben, aber dafür nicht zu zahlen. Und das funktioniert nicht.
@Fischblog ah spannend, dass dich nervt, dass sich Leute nicht doppelt ausnehmen lassen. Vor nicht allzu langer Zeit galt mal noch: entweder mit Daten bezahlen oder mit Geld. Dass ihr beides haben wollt, sollte man dann bitte auch do kenntlich machen. Verstehe die Leute, die angepisst sind. Entscheidet euch halt für eine Bezahlvariante, aber bitte nicht erst die Daten für die über 200 Werbepartner abgreifen und dann nochmal bezahlen lassen für den Artikel selbst. Entweder die Werbepartner oder ihr. 🤷♀️
@nik
„Der Wunsch ist, Zugang äquivalent zu 50 Abos zu haben, aber dafür nicht zu zahlen.“
Kannst du das aus dem Thread belegen?
Nichts gegen unbewiesene Behauptungen, nur würde ich es dann gerne als solche einsortieren.
@Fischblog @nik Der Wunsch ist, nicht verarscht zu werden. Käme statt der Tracking-Abfrage direkt der Hinweis "Nur für Abonnent*en", wäre das ehrlich und man hätte nicht den Eindruck, Spektrum wolle uns mit irreführenden Formulierungen einen Tracking-Consent unterzujubeln.
@Fischblog @nik Ich grätsche da mal rein (weil ich seit Anfang der 80er ein Abo habe und ich somit garantiert nicht der „umsonst-will“ Typ bin. Wenn ich für einen Artikel zahle, will ich den lesen wie ich eine gekaufte Zeitschrift. Da ist durchaus mal Werbung drin, aber a) leicht überblätterbar und b) ohne Tracking.
Ich zahle entweder mit Geld oder mit Daten, aber nicht mit beidem.
@Fischblog @nik aber das ist doch nun ein leicht arrogantes bzw. wohlstandsverwahrlostes, nicht?
Klar, gibt keine Lösung und nur die Wahl zwischen beschissen und beschissen.
@funbaker @nik
Naja, man könnte einfach wie früher n Nachrichtenmedium plus ein, zwei persönliche Favoriten abonnieren.
Es gibt ne Lösung, die sich ganz natürlich einstellen wird: ein paar wenige Medien haben genug Abos zum Überleben, der Rest verschwindet und wird durch KI-Zusammenfassungen ersetzt.
Pluspunkt: die sind dann ohne Paywall.
@Fischblog @nik die Regeln des Marktes muten natürlich an, sind aber gleichzeitig ziemlich menschengemachter Unfug.
"So wie früher" ist leider keine Lösung.
Es ist bereits mit freier Verfügbarkeit von Informationen schon schwer genug, der Verbreitung von Unsinn entgegenzuwirken. Mich überzeugt keine der Lösungen, die dies irgendwie einschränken.
@Fischblog 'Es geht nicht darum, alles kostenlos zu bekommen, ICHWILLDAFÜRNURNICHTZAHLEN!'
Ich glaube nicht, dass deren Hauptfach Logik war.
@Fischblog Ich klick da ebenfalls nicht mehr drauf. Und ich habe einige Abos, bin also eher Bezahl-Mensch. Aber diese Tracking-Flut ist einfach unzumutbar. Ich kann verstehen, dass da Leute echt genervt sind und ranten. Da kann der Content noch so toll sein.
@Fischblog ePaper lese ich in der OnLeihe.
Ganz ehrlich: Selbst mit Digitalabo ist die Werbung bei Spektrum nerviger als auf anderen Seiten. Auf dem Smartphone ständig Popups weg zu drücken nervt. Mir vergeht da wirklich die Lust aufs Lesen.
@Fischblog Bidsie verkehrt, find. Auch wenn ich sovirl wie möglivh kostenlos haben will, besonders Wissen! 🤣
Klar, sind kapitale Bedingungen und Ypektrum muss von was leven. Aber he, bissie ungeschickt. Macht die Artikel frei, wo es geht, und bei den andern dranschreiben. Ihr seid wichtig. Und denke, das geht schon klar. Falls es um Schutz vor dieser Drecks KI Content Raub Maschine geht (Nur meine Vermutung und im Wiss3nschaftbeteich besonders brutal) dann schreibt das doch.
@Fischblog Vor gefühlt 50 Jahren florierte mal die Idee einer Kultur-Flat die alle bezahlen, um dann die Einnahmen unter nach einem bestimmten (supergerechten) Mechanismus zu verteilen. Aber dann kam personalierte Werbung und alle Verlage so "Juhu lass dass machen" und alle Leser:innen so "Juhu das ist bestimmt soo umsonst wie nix, is mir egal was das für Folgen hat" und alle anderen so "tödödö".
Wenn es wieder Publikationen gibt, die gegen Geld und ohne Cookies zu haben sind, ist das super!
@maumau @Fischblog Und jetzt ist es halt so, dass man unmöglich alle Abos bezahlen kann, die man bräuchte, um eine gemeinsame journalistische Öffentlichkeit zu haben, also lesen wir halt das, was ohne Paywall geht (oder wo wir wissen wie man drum rumkommt).
Zumal die zum Teil einfach so aberwitzig teuer sind .... 🤣
Verzockt haben das aber IMHO ganz eindeutig die Verlage, aus Gier. 🤷♂️
@Fischblog @frank Dürfte ich mich als Moderation anbieten oder bin ich schon voreingenommen?
@Fischblog @maumau Hmm. Ne ich glaub nicht, dass ich wirklich weiß, was dich daran jetzt stört.Aber ich beklag mich auch nicht ernsthaft. Es ist, wies ist, für eine Kulturflatrate (oder wie immer man das auch nennen mag) hätte ich gerne bezahlt, bei jeder Publikation zu schauen, wie ich da bezahlen kann ist mir letztlich einfach zu blöd. Wenn ich vor ne Playwall lauf les ichs halt nicht 🤷♂️
@Fischblog Ich weiß ja nicht, welchen ellenlangen Thread du gelesen hast,
aber den den ich kenne:
"Werbung oder Abo?"
"Ok, dann Werbung"
Drei Absätze;
"Bitte Abo zum weiterlesen."
So etwas lässt mich zumindest verwirrt zurück.
@Fischblog
Ich wünsche mir eine Möglichkeit ein Abo zu bezahlen in dem dann von vielen Medien Artikel drin sind und ich habe dann x Artikel frei.
Artikel einzeln kaufen finde ich relativ lästig (und oft leider auch nachträglich ärgerlich, wenn’s dann doch nur halbgares war - nicht bei Spektrum natürlich 😛).
Mehrere Abos der Medien, die mich interessieren, kann ich mir aber nicht leisten. 🤷♀️
@Chaotica Also zusammengefasst, du willst die Zugangsrechte von 50 Abos, aber nur eins bezahlen. 🤷♀️
@Fischblog
Genauer: mich interessieren 30 Artikel aus 12 Quellen, die jeweils zig weitere Artikel im Portfolio haben. Ich kann mir aber nur 5 Einzelabos leisten.
Wie kann ich mein Geld so verteilen, dass alle 12 bezahlt werden und ich mir die interessanten Inhalte aussuchen kann?
Klingt nach Rosinenpickerei, ist es vielleicht auch. Könnte (mit Abstrichen) auch den Verlagen zugute kommen.
@Chaotica
@Fischblog Ich verstehe genau, was @Chaotica meint. Ich komme auch an Grenzen bei dem, was ich lesen kann. Guardian, Riffreporter und ND abonniert, dazu fördere ich über Steady zwei Blogs und einen Podcast. Ab und zu gibt es dann interessante Artikel, die hier "vorbeikommen" - aber ich kann nicht jede Zeitung abonnieren. Und ich schaffe es auch nicht immer in den Leseraum der Stadtbibliothek, um es dort zu lesen. Zu viel Infos - zu wenig Zeit.
@Fischblog @Chaotica
Zugespitzt kann man das so sagen. Bei Streamingdiensten haben wir ja auch nicht alle Dienste abonniert, weil das schlicht unbezahlbar ist. Da entscheidet man sich für einen oder zwei, ggf wird dan mal für n monat n dritter dazu genommen weil man deren exklusive Serie schauen will, aber das wars. Bei print ist es dann halt die örtliche Tageszeitung, ggf noch eine Wochenzeitung wie Spiegel oder Zeit, und der Rest guckt in die röhre.
@Fischblog @Nephele
Ich hab aber auch mitbekommen, wie ein Modell EIN gemeinsames Abo über mehrere Verlage anzubieten um den Kunden mehr Auswahl zu bieten, genau von diesen Verlagen abgelehnt wurde.
Ich habe immer schon ein (manchmal zwei) Zeitungsabos. Lese aber meist nur 1/3 der Artikel. Ich würde sehr gern die anderen 2/3 auf andere Medien verteilen können.
@Fischblog
Hm, nein, ich sagte doch: begrenzt auf x Artikel.
Und für x kann es dann ja verschiedene Pakete geben: 10 Artikel pro Woche, 20, 50,…
Aber ich lernte gerade, dass es das schon gibt. Über die Bibliotheken. Das hatte ich vor einiger Zeit schon mal entdeckt und dann wieder vergessen. Insofern danke für den neuerlichen Anstoß.
@Fischblog @Chaotica Ich fände eine "Kultur-Flatrate" interessant. Am Anfang vom Monat wird ein Betrag bezahlt, damit gibt es dann Zugang zu allen teilnehmenden Verlagen und das Geld wird dann auf alle geklickten Artikel verteilt.
Da müsste dann nur noch Klickbait hart bestraft werden. Auch die Idee hatte ich schonmal: https://neuss.social/@NeussWave/115742409152938887
@NeussWave @Chaotica Puh, wenn jemand versucht, nen zweiten Rundfunkbeiteag einzuführen, brennt die Straße, fürchte ich.
@Fischblog @NeussWave @Chaotica
Es würde ja schon viel ändern, wenn der eine #Rundfunkbeitrag nicht nur eine #Schutzgelderpressung zur #Finanzierung von #antidemokratíscherPropaganda wäre, sondern es tatsächlich für das Geld gäbe, was es geben sollte, und vorgeblich auch gibt. Die #Deutschen können leider mit #Demokratie überhaupt nichts anfangen. Also muss man #englischsprachigePresse finanzieren. Die ist #demokratisch, auch im #Widerstand gegen #Trump.
@Fischblog
Keinen zweiten. Die Verwendung der Gelder des bereits existierenden Rundfunkbeitrages müsste flexibler gestaltet bzw. erweitert werden, mit Bewertungssystem der Leser/Hörer.
Dann könnte ich den "ÖRR" abstrafen, wenn er unmoderiert zum 97sten mal Populisten Lügen verbreiten lässt, und das Geld würde stattdessen an Qualitätsjournalismus gehen. Und ich könnte entscheiden, ob mich ein Beitrag am Ende weiter gebracht oder nur hohle Versprechung war - Klickbait.
@Fischblog @NeussWave
Es muss ja nicht äquivalent zum Rundfunkbeitrag verpflichtend für alle sein.
@Chaotica @NeussWave 🤣🤣🤣 Ein freiwilliger Beitrag? Srsly?
Wenn die Leute freiwillig zahlen würden, hätten wir die Diskussion nicht.
@Fischblog Oder eine App, in der ich Einzelausgaben/Pakete kaufen kann. Ich verliere den Überblick bei Abos. Das macht mich kirre @Chaotica
@Fischblog @Chaotica naja vielleicht so was ähnliches wie urban Sports Club nur nicht für Fitness Locations sondern für Medienportale.
@Fischblog Man muss ja nicht alles bezahlen. Nur das was man lesen will.
@Fischblog Was stimmt nicht mit solchen Leuten? Sie wollen eine Leistung, die kostet Geld. Manches bekommt man auch so.
@Fischblog
Der Knackpunkt: Es wäre gut, wenn man VOR dem Anklicken des kostenpflichtigen Beitrags sehen könnte, dass er was kostet.
@Fischblog mir sind Seiten wie Spektrum lieber, die einfach komplett dicht sind, als Seiten die mir ihre Tracking und Werbung unterschieben wollen.
Ihr macht alles richtig..
@holger Langfristig wird es vermutlich nicht helfen.
@Fischblog das stimmt natürlich. Und ist schade.
@Fischblog frag mich ja immer, ob die selbst umsonst arbeiten, weil sie das ja von anderen offensichtlich erwarten