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Zwischen Brinkmann-Archiv, Repositorium und Musiknachlass: Einblicke in die digitale Langzeitarchivierung bei LiLA.NDS

ein Beitrag von Dr. Karolin Bubke (Leitung der Universitätsbibliothek Vechta), Dr. Christina Draheim (Koordinatorin des Fachinformationsdienst Pharmazie), Carsten Elsner (Leiter des Referats Publikationsservices), Vinzenz Fiebach (Mitarbeiter im Fachinformationsdienst Pharmazie), Dr. Michael Kotzyba (Leiter des Referats Informationstechnologie), Dr. Samuel Mund (Data Steward an der Hochschulbibliothek der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Dr. Katharina Talkner (Leitung Hochschulbibliothek der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) und Jesko Rücknagel (TIB)

Im Rahmen von LiLA.NDS, Landesinitiative Langzeitarchivierung Niedersachsen, stehen nicht nur technische Konzepte und Lösungen für die digitale Langzeitarchivierung (LZA) im Mittelpunkt, sondern vor allem die Einrichtungen selbst mit ihren individuellen Beständen und Anforderungen. Ziel der Landesinitiative ist es nämlich, die für die Langzeitarchivierung notwendigen Arbeitsabläufe dauerhaft in die Bibliotheksarbeit zu integrieren und so nachhaltige Strukturen und Kompetenzen in den beteiligten niedersächsischen Einrichtungen auf- bzw. auszubauen. Doch was bedeutet digitale Langzeitarchivierung eigentlich konkret im Alltag einer Bibliothek? Welche Bestände sollen gesichert werden – und warum?

Um diese Fragen aus der Praxis zu beleuchten, kommen in diesem Blogpost drei Einrichtungen aus der ersten Projektkohorte zu Wort, die aktuell intensiv mit der TIB an der Umsetzung ihrer Projektziele arbeiten. Dabei werden die Datenqualität ausgewählter Bestände überprüft und Workflows entwickelt, um die Bestände Schritt für Schritt auf die Übernahme in das Langzeitarchiv der TIB vorzubereiten.

In den folgenden Kurzinterviews berichten Vertreter:innen der Universitätsbibliothek Vechta, der Universitätsbibliothek Braunschweig sowie der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover von ihren Sammlungen und davon, warum die langfristige Sicherung ihrer digitalen Bestände für sie so wichtig ist.

Universitätsbibliothek Vechta

Rolf Dieter Brinkmann © Arbeitsstelle Rolf-Dieter Brinkmann / Elisabeth Zöller

Zu Beginn blicken wir nach Vechta: Karolin Bubke, die Direktorin der Universitätsbibliothek Vechta, gibt einen Einblick in einen literarisch wie kulturgeschichtlich bedeutenden Bestand aus der Region. Gemeinsam mit ihrem Team, Stephanie Hinrichs (Universitätsbibliothek, Leitung Support Forschung und Informationssysteme) und Lars Hoffmeier (Universitätsbibliothek, Leitung Universitätsarchiv), befasst sie sich in LiLA damit LZA-Strukturen aufzubauen, und spricht mit uns über diesen Prozess sowie die besondere Sammlung und dem Mann dem sie gewidmet ist.

Können Sie Ihre Einrichtung und deren Sammlungsschwerpunkte kurz vorstellen?

Sehr gerne! Wir sind eine Universitätsbibliothek, die sich auf die Informationsversorgung und -vermittlung für verschiedene Zielgruppen sowie den Forschungssupport konzentriert.

Und dann haben wir als wirklich herausragende Sammlung noch den Bestand der Archiv- und Dokumentationsstelle Rolf Dieter Brinkmann (RDB). Die hat es in sich: Brinkmann (1940–1975) wurde in Vechta geboren und war schon als Jugendlicher ein Enfant terrible, das in der Stadt verfemt war. In Köln suchte er sein Glück als Schriftsteller der deutschen Pop-Literatur, erste Erfolge fand er auch in einem Stipendium für die Villa Massimo, und dann kam er sehr tragisch mit nur 35 Jahren bei einem Autounfall in London ums Leben.

Wer sich für diesen bewegten Menschen interessiert, dem empfehle ich die Website der Kulturstiftung Rolf Dieter Brinkmann.

Die Sammlung, die wir in der Unibibliothek verwahren und erschließen, ist beeindruckend und wächst kontinuierlich: Als Leiter der Arbeitsstelle Rolf Dieter Brinkmann der Universität Vechta sammelt Prof. Dr. Markus Fauser (Germanistische Literaturwissenschaft) unermüdlich und sein weit verzweigtes Netzwerk bedienend alle irgendwie greifbaren Quellen: Briefe und Postkarten, Autographen, Zeichnungen und Aquarelle, Bild- und Tonmaterial.

Gibt es ein digitales Objekt oder eine Sammlung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Da gibt es viele beeindruckende Stücke, die den Schriftsteller Brinkmann mit all seinen Brüchen und in seiner düsteren, oft wütenden Emotionalität zeichnen. Ich finde besonders die frühen Texte interessant, die einen Bezug zu Vechta haben. Als Jugendlicher war Brinkmann unglücklich verliebt, aber später eng befreundet mit Elisabeth Piefke. Unter dem Vorwand gemeinsam Schulaufgaben zu besprechen, konnte er sie besuchen und brachte ihr seine Gedichte mit, die er liebevoll illustrierte. Viele Objekte auch aus dieser Zeit sind in einer kleinen Dauerausstellung in der Unibibliothek zu sehen.

Brief von Rolf Dieter Brinkmann an Gisela Reinholz © UB Vechta

Was motiviert Sie Ihre digitalen Bestände zu archivieren? Gab es einen Auslöser, der den Anstoß gegeben hat, sich mit digitaler Langzeitarchivierung auseinanderzusetzen?

Wir wissen um den hohen Wert dieser Sammlung, die bisher nur in Bruchstücken erforscht ist und die für viele Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler international relevant sein kann. Durch die Bereitstellung von Digitalisaten und künftig Online-Editionen möchten wir die Forschung an dieser Sammlung ermöglichen und tragen die Verantwortung dafür, dass dieses bei uns bewahrte materielle Erbe Brinkmanns langfristig zugreifbar bleibt. Der Zeitpunkt, die Langzeitarchivierung jetzt anzugehen, ist auch sehr passend, da die Kulturstiftung RDB in seiner Geburtsstadt Vechta gerade für den Bau eines zentral gelegenen Brinkmann-Hauses kämpft – Investoren stehen bereit.

Welche Unterstützung ist für Sie im Projekt besonders wertvoll?

Wir sind eine recht kleine Universitätsbibliothek und könnten uns die notwendige Spezialisierung und vertieften Kenntnisse zur digitalen Langzeitarchivierung (dLZA) personell nicht leisten. Wir freuen uns sehr über die Expertise und die tolle Beratung des LiLA-Teams! Die Chance, uns gemeinsam mit den Profis die Brinkmann-Sammlung anzusehen und Lösungen zu finden, konnten wir nicht verstreichen lassen. Es bleibt jedoch die Frage, wie wir künftig auch finanziell ausgestattet sein werden und ob wir uns die dLZA leisten können – und ein paar andere besondere Stücke in unserem Bibliotheksbestand sind uns auch schon eingefallen, die wir eigentlich auch angehen müssten.

Universitätsbibliothek Braunschweig

Neben spezialisierten Sammlungen wie in Vechta spielen auch große Publikations- und Repositoriumsbestände eine wichtige Rolle im Projekt. Ein Beispiel dafür ist die Universitätsbibliothek Braunschweig (UB) die auf ihren Publikationsinfrastrukturen vielfältige digitale Inhalte betreut. Die Kolleg:innen Christina Draheim (Koordinatorin des FID Pharmazie), Vinzenz Fiebach (Mitarbeiter im FID Pharmazie), Michael Kotzyba (Leiter des Referats Informationstechnologie) und Carsten Elsner (Leiter des Referats Publikationsservices) haben stellvertretend für das Team der UB die Bibliothek samt der in LiLA bearbeiteten Repositorien vorgestellt und ihre Erfahrungen zur LZA geteilt.

Können Sie Ihre Einrichtung und deren Sammlungsschwerpunkte kurz vorstellen?

Die UB versorgt die Technische Universität (TU) Braunschweig als zentrale Infrastruktureinrichtung bedarfsorientiert mit Literatur, Medien und Informationen, unterstützt und berät Wissenschaftler:innen mit forschungsnahen Services und beim Open-Access-Publizieren, vermittelt Schlüsselqualifikationen und ist zentraler Lernort für Studierende.

Braunschweigische Staatszeitung zur Zeit Lessings und Goethes ; Sonderbeilage zu Nummer 16 […] vom 19. Januar 1929. Braunschweig, 1929, S.3 https://doi.org/10.24355/dbbs.084-201001201544-0 CC BY-NC 4.0Seit 2005 betreibt die Universitätsbibliothek das institutionelle Publikationsrepositorium der TU Braunschweig, LeoPARD.

Es dient der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und -dokumentationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Braunschweig, von Spezialsammlungen der TU Braunschweig wie zum Beispiel einer Kinderbuchsammlung und pharmazeutischer Literatur sowie von regionalen Einrichtungen sowie von digitalisierten Zeugnissen des regionalen kulturellen Erbes. Neben Publikationen enthält es auch Forschungsdaten.

Die UB und das Institut für Informationssysteme der TU Braunschweig betreiben seit 2015 den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Fachinformationsdienst (FID) Pharmazie.

Dieser bietet der universitären pharmazeutischen Forschung einen umfassenden Zugang zu pharmazeutischen Informationsressourcen und unterstützt Forschende durch spezifische Services, unter anderemdie wirkstoffzentrierte Rechercheplattform PubPharm und das fachspezifische Repositorium pharmRxiv.

Gibt es ein digitales Objekt oder eine Sammlung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Mit den Brunsvicensien bietet LeoPARD den Zugang zu Literatur aus und über die Stadt und das Land Braunschweig. Die UB kooperiert dabei mit zahlreichen regionalen Einrichtungen des kulturellen Erbes. Somit wird der weltweite Zugriff auf wichtige Ressourcen zur Stadtgeschichte Braunschweigs ermöglicht und trägt zur überregionalen Wahrnehmung der Services der UB und LeoPARD bei.

Brunsvicum. Braunschweig. [S.l.], 1740 DOI: 10.24355/dbbs.084-201103171108-0Was motiviert Sie Ihre digitalen Bestände zu archivieren? Gab es einen Auslöser, der den Anstoß gegeben hat, sich mit digitaler Langzeitarchivierung auseinanderzusetzen?

Langzeitarchivierung ist bereits seit vielen Jahren ein Thema an der UB. Eine eigene Instanz eines Langzeitarchivierungssystems ist für die UB nicht sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar. Mit der TIB arbeiten wir seit Jahren als verlässliche Partnerin zusammen, nun auch im Rahmen der Landesinitiative. Uns ist die Lesbarkeit und Nachnutzbarkeit von Daten und Beständen auch in der Zukunft sowie die Standardisierung der Datenüberlieferung in der Langzeitarchivierung wichtig.

Welche Unterstützung ist für Sie im Projekt besonders wertvoll?

Wir freuen uns als Piloteinrichtung im Projekt LiLA Unterstützung in der Automatisierung und Optimierung von Workflows für die sehr heterogenen Publikationsformen aus LeoPARD und pharmRxiv, wie Artikel/Aufsätze, Dissertationen, Poster, Preprints und Forschungsdaten, zu erhalten. Wir schätzen die Möglichkeit uns über Chancen und Herausforderungen auszutauschen.

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Als dritte Einrichtung stellen Samuel Mund (Data Steward) und Katharina Talkner (Leiterin der Hochschulbibliothek) die Bestände der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) vor. Die Bibliothek betreut spezialisierte Sammlungen und Nachlässe aus Musik, Theater und Medienwissenschaft – darunter auch audiovisuelle Bestände, die besondere Anforderungen an die digitale Langzeitarchivierung stellen.

Können Sie Ihre Einrichtung und deren Sammlungsschwerpunkte kurz vorstellen?

Die Bibliothek der HMTMH ist eine Fachbibliothek für Musik, Schauspiel und Medienwissenschaften, und beherbergt neben Noten für den musikpraktischen Bedarf umfangreiche Bestände an musikpädagogischer, musikwissenschaftlicher und medienwissenschaftlicher Literatur.

Neben der Zentralbibliothek existieren die Bibliothek des Forschungszentrums Musik und Gender (FMG) und die Bibliothek im Kurt-Schwitters-Forum (gemeinsame Bibliothek mit der Hochschule Hannover). Die Bibliothek besitzt umfangreiche Sammlungen, darunter die historischen Bestände des FMG, des Instituts für musikpädagogische Forschung (ifmpf) und des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik (EZJM), die Sammlung Bialik sowie mittels eines Kooperationsvertrags Teile der Sammlungsbestände des Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim.

Gibt es ein digitales Objekt oder eine Sammlung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Derzeit bearbeiten wir mit großer Intensität und Hingabe den Nachlass des Ulmer Musikers und Musikjournalisten Peter Ury, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft während der NS-Herrschaft nach London ins Exil ging.

Der Nachlass liegt uns in mehrfacher Hinsicht am Herzen. Zum einen faszinieren uns die Einblicke in Urys Leben und Wirken, die wir über die Erschließung des Nachlasses im vom BMFTR geförderten Projekt „KOSTIMA – kontra-hegemoniale Stimmen in Musikarchiven“ erhalten. Zum anderen ist der Nachlass für uns infrastrukturell von großer Bedeutung, denn die Erschließung und Retrodigitalisierung der Materialien findet im neuen Bibliotheksgebäude in der Leisewitzstraße statt, und ist dadurch für uns ein Pilotprojekt für künftige Sammlungserschließungen und –digitalisierung. Und schließlich ist auch die Zusammenarbeit mit Peter Urys Nachfahren für uns eine bereichernde Erfahrung.

Peter Ury © Zentralbibliothek HMTMH/EZJM

Was motiviert Sie Ihre digitalen Bestände zu archivieren? Gab es einen Auslöser, der den Anstoß gegeben hat, sich mit digitaler Langzeitarchivierung auseinanderzusetzen?

Über die Digitalisierung werden die Materialien im Informationszeitalter überhaupt erst für einen breiteren Personenkreis und ortsungebunden zugänglich. Diese Zugänglichmachung verstehen wir als eine unserer Kernaufgaben. Gleichzeitig bieten Digitalisierungen und Bereitstellungen von Materialien seitens öffentlicher Einrichtungen Zugangsoptionen mit einer weitaus größeren Erschließungstiefe, als dies in der Regel von kommerziellen Anbietern geleistet wird. Zusätzlich ist die öffentliche Bewahrung von Kulturerzeugnissen nicht jenen Marktmechanismen ausgesetzt, denen privatwirtschaftliche Portale unterliegen.

Durch die Kooperation von Bibliothek und Fachdisziplinen in Bezug auf Sammlungen entstehen praktische und theoretische Potentiale, die einen lebendigen Umgang mit Erinnerungskulturen herstellen, und Möglichkeiten zur kritischen Reflexion bieten. Langzeitarchivierung ist ein integraler Bestandteil solcher Aktivitäten, wurde aber bislang aus verschiedenen Gründen nur eingeschränkt berücksichtigt – um so mehr begrüßen wir die Kooperation mit LiLA. Ein konkreter Anstoß ist zudem die physische Materialität des Nachlasses Ury, der unter anderem Magnettonbänder enthält, deren physische Lebensdauer begrenzt ist.

Welche Unterstützung ist für Sie im Projekt besonders wertvoll?

Ganz besonders hilft uns die strukturierte Herangehensweise, die weit über das eigentliche LZA hinaus geht, denn jede Entscheidung, die wir in Bezug auf die Sammlungen treffen, hat unmittelbare Auswirkungen auf die langfristige Speicherung der Daten. Dies berührt sämtliche Aspekte des Sammlungsmanagements, und kommt insbesondere bei der Verwendung von Metadaten und Dateiformaten zum Tragen.

Ausblick

Die drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Motivation und darauf basierend die Anforderungen an die digitale Langzeitarchivierung in der Praxis aussehen können: von literarischen Sammlungen über institutionelle und disziplinäre Repositorien bis hin zu musikalischen und audiovisuellen Nachlässen. Trotz dieser Vielfalt verbindet alle Einrichtungen das gleiche Ziel – ihre digitalen Bestände langfristig zugänglich und nutzbar zu halten. LiLA.NDS bietet dafür den gemeinsamen Rahmen. Im kommenden Beitrag stellen wir die nächsten Partnerinstitutionen und ihre Perspektiven vor.

Blogreihe „LiLA.NDS“

Im Rahmen der begleitenden Blogreihe „LiLA.NDS“ werden wir regelmäßig über den Projektfortschritt Landesinitiative Langzeitarchivierung Niedersachsen (kurz LiLA) berichten. So erhalten Interessierte außerhalb des Projektkonsortiums Einblicke in die Arbeit von LiLA. In den kommenden Beiträgen stellen sich die beteiligten Einrichtungen vor, berichten über ihre zu archivierenden Bestände und erläutern, warum die digitale Langzeitarchivierung für sie von besonderer Bedeutung ist. Damit ist die Blogreihe eine wichtige Säule in der geplanten Wissensbasis, die es dem Projekt ermöglicht, Best Practices vorzustellen und Einblicke in die Umsetzungsphase zu geben.

#LandesinitiativeLangzeitarchivierungNiedersachsen #LizenzCCBY40INT #Langzeitarchivierung #DigitaleLangzeitarchivierung
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https://blog.tib.eu/category/blogreihen/lila-nds/

Brunsvicum. Braunschweig

Gesamtansicht von Osten, um 1740; F. B. Werner, kol. Kupferstich Mit ausführl. Beschreibung und 2 schweb. Engeln mit Legende

Braunschweigische Staatszeitung zur Zeit Lessings und Goethes…

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Zwischen Brinkmann-Archiv, Repositorium und Musiknachlass: Einblicke in die digitale Langzeitarchivierung bei LiLA.NDS

ein Beitrag von Dr. Karolin Bubke (Leitung der Universitätsbibliothek Vechta), Dr. Christina Draheim (Koordinatorin des Fachinformationsdienst Pharmazie), Carsten Elsner (Leiter des Referats Publikationsservices), Vinzenz Fiebach (Mitarbeiter im Fachinformationsdienst Pharmazie), Dr. Michael Kotzyba (Leiter des Referats Informationstechnologie), Dr. Samuel Mund (Data Steward an der Hochschulbibliothek der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Dr. Katharina Talkner (Leitung Hochschulbibliothek der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) und Jesko Rücknagel (TIB)

Im Rahmen von LiLA.NDS, Landesinitiative Langzeitarchivierung Niedersachsen, stehen nicht nur technische Konzepte und Lösungen für die digitale Langzeitarchivierung (LZA) im Mittelpunkt, sondern vor allem die Einrichtungen selbst mit ihren individuellen Beständen und Anforderungen. Ziel der Landesinitiative ist es nämlich, die für die Langzeitarchivierung notwendigen Arbeitsabläufe dauerhaft in die Bibliotheksarbeit zu integrieren und so nachhaltige Strukturen und Kompetenzen in den beteiligten niedersächsischen Einrichtungen auf- bzw. auszubauen. Doch was bedeutet digitale Langzeitarchivierung eigentlich konkret im Alltag einer Bibliothek? Welche Bestände sollen gesichert werden – und warum?

Um diese Fragen aus der Praxis zu beleuchten, kommen in diesem Blogpost drei Einrichtungen aus der ersten Projektkohorte zu Wort, die aktuell intensiv mit der TIB an der Umsetzung ihrer Projektziele arbeiten. Dabei werden die Datenqualität ausgewählter Bestände überprüft und Workflows entwickelt, um die Bestände Schritt für Schritt auf die Übernahme in das Langzeitarchiv der TIB vorzubereiten.

In den folgenden Kurzinterviews berichten Vertreter:innen der Universitätsbibliothek Vechta, der Universitätsbibliothek Braunschweig sowie der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover von ihren Sammlungen und davon, warum die langfristige Sicherung ihrer digitalen Bestände für sie so wichtig ist.

Universitätsbibliothek Vechta

Rolf Dieter Brinkmann © Arbeitsstelle Rolf-Dieter Brinkmann / Elisabeth Zöller

Zu Beginn blicken wir nach Vechta: Karolin Bubke, die Direktorin der Universitätsbibliothek Vechta, gibt einen Einblick in einen literarisch wie kulturgeschichtlich bedeutenden Bestand aus der Region. Gemeinsam mit ihrem Team, Stephanie Hinrichs (Universitätsbibliothek, Leitung Support Forschung und Informationssysteme) und Lars Hoffmeier (Universitätsbibliothek, Leitung Universitätsarchiv), befasst sie sich in LiLA damit LZA-Strukturen aufzubauen, und spricht mit uns über diesen Prozess sowie die besondere Sammlung und dem Mann dem sie gewidmet ist.

Können Sie Ihre Einrichtung und deren Sammlungsschwerpunkte kurz vorstellen?

Sehr gerne! Wir sind eine Universitätsbibliothek, die sich auf die Informationsversorgung und -vermittlung für verschiedene Zielgruppen sowie den Forschungssupport konzentriert.

Und dann haben wir als wirklich herausragende Sammlung noch den Bestand der Archiv- und Dokumentationsstelle Rolf Dieter Brinkmann (RDB). Die hat es in sich: Brinkmann (1940–1975) wurde in Vechta geboren und war schon als Jugendlicher ein Enfant terrible, das in der Stadt verfemt war. In Köln suchte er sein Glück als Schriftsteller der deutschen Pop-Literatur, erste Erfolge fand er auch in einem Stipendium für die Villa Massimo, und dann kam er sehr tragisch mit nur 35 Jahren bei einem Autounfall in London ums Leben.

Wer sich für diesen bewegten Menschen interessiert, dem empfehle ich die Website der Kulturstiftung Rolf Dieter Brinkmann.

Die Sammlung, die wir in der Unibibliothek verwahren und erschließen, ist beeindruckend und wächst kontinuierlich: Als Leiter der Arbeitsstelle Rolf Dieter Brinkmann der Universität Vechta sammelt Prof. Dr. Markus Fauser (Germanistische Literaturwissenschaft) unermüdlich und sein weit verzweigtes Netzwerk bedienend alle irgendwie greifbaren Quellen: Briefe und Postkarten, Autographen, Zeichnungen und Aquarelle, Bild- und Tonmaterial.

Gibt es ein digitales Objekt oder eine Sammlung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Da gibt es viele beeindruckende Stücke, die den Schriftsteller Brinkmann mit all seinen Brüchen und in seiner düsteren, oft wütenden Emotionalität zeichnen. Ich finde besonders die frühen Texte interessant, die einen Bezug zu Vechta haben. Als Jugendlicher war Brinkmann unglücklich verliebt, aber später eng befreundet mit Elisabeth Piefke. Unter dem Vorwand gemeinsam Schulaufgaben zu besprechen, konnte er sie besuchen und brachte ihr seine Gedichte mit, die er liebevoll illustrierte. Viele Objekte auch aus dieser Zeit sind in einer kleinen Dauerausstellung in der Unibibliothek zu sehen.

Brief von Rolf Dieter Brinkmann an Gisela Reinholz © UB Vechta

Was motiviert Sie Ihre digitalen Bestände zu archivieren? Gab es einen Auslöser, der den Anstoß gegeben hat, sich mit digitaler Langzeitarchivierung auseinanderzusetzen?

Wir wissen um den hohen Wert dieser Sammlung, die bisher nur in Bruchstücken erforscht ist und die für viele Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler international relevant sein kann. Durch die Bereitstellung von Digitalisaten und künftig Online-Editionen möchten wir die Forschung an dieser Sammlung ermöglichen und tragen die Verantwortung dafür, dass dieses bei uns bewahrte materielle Erbe Brinkmanns langfristig zugreifbar bleibt. Der Zeitpunkt, die Langzeitarchivierung jetzt anzugehen, ist auch sehr passend, da die Kulturstiftung RDB in seiner Geburtsstadt Vechta gerade für den Bau eines zentral gelegenen Brinkmann-Hauses kämpft – Investoren stehen bereit.

Welche Unterstützung ist für Sie im Projekt besonders wertvoll?

Wir sind eine recht kleine Universitätsbibliothek und könnten uns die notwendige Spezialisierung und vertieften Kenntnisse zur digitalen Langzeitarchivierung (dLZA) personell nicht leisten. Wir freuen uns sehr über die Expertise und die tolle Beratung des LiLA-Teams! Die Chance, uns gemeinsam mit den Profis die Brinkmann-Sammlung anzusehen und Lösungen zu finden, konnten wir nicht verstreichen lassen. Es bleibt jedoch die Frage, wie wir künftig auch finanziell ausgestattet sein werden und ob wir uns die dLZA leisten können – und ein paar andere besondere Stücke in unserem Bibliotheksbestand sind uns auch schon eingefallen, die wir eigentlich auch angehen müssten.

Universitätsbibliothek Braunschweig

Neben spezialisierten Sammlungen wie in Vechta spielen auch große Publikations- und Repositoriumsbestände eine wichtige Rolle im Projekt. Ein Beispiel dafür ist die Universitätsbibliothek Braunschweig (UB) die auf ihren Publikationsinfrastrukturen vielfältige digitale Inhalte betreut. Die Kolleg:innen Christina Draheim (Koordinatorin des FID Pharmazie), Vinzenz Fiebach (Mitarbeiter im FID Pharmazie), Michael Kotzyba (Leiter des Referats Informationstechnologie) und Carsten Elsner (Leiter des Referats Publikationsservices) haben stellvertretend für das Team der UB die Bibliothek samt der in LiLA bearbeiteten Repositorien vorgestellt und ihre Erfahrungen zur LZA geteilt.

Können Sie Ihre Einrichtung und deren Sammlungsschwerpunkte kurz vorstellen?

Die UB versorgt die Technische Universität (TU) Braunschweig als zentrale Infrastruktureinrichtung bedarfsorientiert mit Literatur, Medien und Informationen, unterstützt und berät Wissenschaftler:innen mit forschungsnahen Services und beim Open-Access-Publizieren, vermittelt Schlüsselqualifikationen und ist zentraler Lernort für Studierende.

Braunschweigische Staatszeitung zur Zeit Lessings und Goethes ; Sonderbeilage zu Nummer 16 […] vom 19. Januar 1929. Braunschweig, 1929, S.3 https://doi.org/10.24355/dbbs.084-201001201544-0 CC BY-NC 4.0Seit 2005 betreibt die Universitätsbibliothek das institutionelle Publikationsrepositorium der TU Braunschweig, LeoPARD.

Es dient der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und -dokumentationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Braunschweig, von Spezialsammlungen der TU Braunschweig wie zum Beispiel einer Kinderbuchsammlung und pharmazeutischer Literatur sowie von regionalen Einrichtungen sowie von digitalisierten Zeugnissen des regionalen kulturellen Erbes. Neben Publikationen enthält es auch Forschungsdaten.

Die UB und das Institut für Informationssysteme der TU Braunschweig betreiben seit 2015 den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Fachinformationsdienst (FID) Pharmazie.

Dieser bietet der universitären pharmazeutischen Forschung einen umfassenden Zugang zu pharmazeutischen Informationsressourcen und unterstützt Forschende durch spezifische Services, unter anderemdie wirkstoffzentrierte Rechercheplattform PubPharm und das fachspezifische Repositorium pharmRxiv.

Gibt es ein digitales Objekt oder eine Sammlung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Mit den Brunsvicensien bietet LeoPARD den Zugang zu Literatur aus und über die Stadt und das Land Braunschweig. Die UB kooperiert dabei mit zahlreichen regionalen Einrichtungen des kulturellen Erbes. Somit wird der weltweite Zugriff auf wichtige Ressourcen zur Stadtgeschichte Braunschweigs ermöglicht und trägt zur überregionalen Wahrnehmung der Services der UB und LeoPARD bei.

Brunsvicum. Braunschweig. [S.l.], 1740 DOI: 10.24355/dbbs.084-201103171108-0Was motiviert Sie Ihre digitalen Bestände zu archivieren? Gab es einen Auslöser, der den Anstoß gegeben hat, sich mit digitaler Langzeitarchivierung auseinanderzusetzen?

Langzeitarchivierung ist bereits seit vielen Jahren ein Thema an der UB. Eine eigene Instanz eines Langzeitarchivierungssystems ist für die UB nicht sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar. Mit der TIB arbeiten wir seit Jahren als verlässliche Partnerin zusammen, nun auch im Rahmen der Landesinitiative. Uns ist die Lesbarkeit und Nachnutzbarkeit von Daten und Beständen auch in der Zukunft sowie die Standardisierung der Datenüberlieferung in der Langzeitarchivierung wichtig.

Welche Unterstützung ist für Sie im Projekt besonders wertvoll?

Wir freuen uns als Piloteinrichtung im Projekt LiLA Unterstützung in der Automatisierung und Optimierung von Workflows für die sehr heterogenen Publikationsformen aus LeoPARD und pharmRxiv, wie Artikel/Aufsätze, Dissertationen, Poster, Preprints und Forschungsdaten, zu erhalten. Wir schätzen die Möglichkeit uns über Chancen und Herausforderungen auszutauschen.

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Als dritte Einrichtung stellen Samuel Mund (Data Steward) und Katharina Talkner (Leiterin der Hochschulbibliothek) die Bestände der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) vor. Die Bibliothek betreut spezialisierte Sammlungen und Nachlässe aus Musik, Theater und Medienwissenschaft – darunter auch audiovisuelle Bestände, die besondere Anforderungen an die digitale Langzeitarchivierung stellen.

Können Sie Ihre Einrichtung und deren Sammlungsschwerpunkte kurz vorstellen?

Die Bibliothek der HMTMH ist eine Fachbibliothek für Musik, Schauspiel und Medienwissenschaften, und beherbergt neben Noten für den musikpraktischen Bedarf umfangreiche Bestände an musikpädagogischer, musikwissenschaftlicher und medienwissenschaftlicher Literatur.

Neben der Zentralbibliothek existieren die Bibliothek des Forschungszentrums Musik und Gender (FMG) und die Bibliothek im Kurt-Schwitters-Forum (gemeinsame Bibliothek mit der Hochschule Hannover). Die Bibliothek besitzt umfangreiche Sammlungen, darunter die historischen Bestände des FMG, des Instituts für musikpädagogische Forschung (ifmpf) und des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik (EZJM), die Sammlung Bialik sowie mittels eines Kooperationsvertrags Teile der Sammlungsbestände des Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim.

Gibt es ein digitales Objekt oder eine Sammlung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Derzeit bearbeiten wir mit großer Intensität und Hingabe den Nachlass des Ulmer Musikers und Musikjournalisten Peter Ury, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft während der NS-Herrschaft nach London ins Exil ging.

Der Nachlass liegt uns in mehrfacher Hinsicht am Herzen. Zum einen faszinieren uns die Einblicke in Urys Leben und Wirken, die wir über die Erschließung des Nachlasses im vom BMFTR geförderten Projekt „KOSTIMA – kontra-hegemoniale Stimmen in Musikarchiven“ erhalten. Zum anderen ist der Nachlass für uns infrastrukturell von großer Bedeutung, denn die Erschließung und Retrodigitalisierung der Materialien findet im neuen Bibliotheksgebäude in der Leisewitzstraße statt, und ist dadurch für uns ein Pilotprojekt für künftige Sammlungserschließungen und –digitalisierung. Und schließlich ist auch die Zusammenarbeit mit Peter Urys Nachfahren für uns eine bereichernde Erfahrung.

Peter Ury © Zentralbibliothek HMTMH/EZJM

Was motiviert Sie Ihre digitalen Bestände zu archivieren? Gab es einen Auslöser, der den Anstoß gegeben hat, sich mit digitaler Langzeitarchivierung auseinanderzusetzen?

Über die Digitalisierung werden die Materialien im Informationszeitalter überhaupt erst für einen breiteren Personenkreis und ortsungebunden zugänglich. Diese Zugänglichmachung verstehen wir als eine unserer Kernaufgaben. Gleichzeitig bieten Digitalisierungen und Bereitstellungen von Materialien seitens öffentlicher Einrichtungen Zugangsoptionen mit einer weitaus größeren Erschließungstiefe, als dies in der Regel von kommerziellen Anbietern geleistet wird. Zusätzlich ist die öffentliche Bewahrung von Kulturerzeugnissen nicht jenen Marktmechanismen ausgesetzt, denen privatwirtschaftliche Portale unterliegen.

Durch die Kooperation von Bibliothek und Fachdisziplinen in Bezug auf Sammlungen entstehen praktische und theoretische Potentiale, die einen lebendigen Umgang mit Erinnerungskulturen herstellen, und Möglichkeiten zur kritischen Reflexion bieten. Langzeitarchivierung ist ein integraler Bestandteil solcher Aktivitäten, wurde aber bislang aus verschiedenen Gründen nur eingeschränkt berücksichtigt – um so mehr begrüßen wir die Kooperation mit LiLA. Ein konkreter Anstoß ist zudem die physische Materialität des Nachlasses Ury, der unter anderem Magnettonbänder enthält, deren physische Lebensdauer begrenzt ist.

Welche Unterstützung ist für Sie im Projekt besonders wertvoll?

Ganz besonders hilft uns die strukturierte Herangehensweise, die weit über das eigentliche LZA hinaus geht, denn jede Entscheidung, die wir in Bezug auf die Sammlungen treffen, hat unmittelbare Auswirkungen auf die langfristige Speicherung der Daten. Dies berührt sämtliche Aspekte des Sammlungsmanagements, und kommt insbesondere bei der Verwendung von Metadaten und Dateiformaten zum Tragen.

Ausblick

Die drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Motivation und darauf basierend die Anforderungen an die digitale Langzeitarchivierung in der Praxis aussehen können: von literarischen Sammlungen über institutionelle und disziplinäre Repositorien bis hin zu musikalischen und audiovisuellen Nachlässen. Trotz dieser Vielfalt verbindet alle Einrichtungen das gleiche Ziel – ihre digitalen Bestände langfristig zugänglich und nutzbar zu halten. LiLA.NDS bietet dafür den gemeinsamen Rahmen. Im kommenden Beitrag stellen wir die nächsten Partnerinstitutionen und ihre Perspektiven vor.

Blogreihe „LiLA.NDS“

Im Rahmen der begleitenden Blogreihe „LiLA.NDS“ werden wir regelmäßig über den Projektfortschritt Landesinitiative Langzeitarchivierung Niedersachsen (kurz LiLA) berichten. So erhalten Interessierte außerhalb des Projektkonsortiums Einblicke in die Arbeit von LiLA. In den kommenden Beiträgen stellen sich die beteiligten Einrichtungen vor, berichten über ihre zu archivierenden Bestände und erläutern, warum die digitale Langzeitarchivierung für sie von besonderer Bedeutung ist. Damit ist die Blogreihe eine wichtige Säule in der geplanten Wissensbasis, die es dem Projekt ermöglicht, Best Practices vorzustellen und Einblicke in die Umsetzungsphase zu geben.

#LandesinitiativeLangzeitarchivierungNiedersachsen #LizenzCCBY40INT #Langzeitarchivierung #DigitaleLangzeitarchivierung
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Brunsvicum. Braunschweig

Gesamtansicht von Osten, um 1740; F. B. Werner, kol. Kupferstich Mit ausführl. Beschreibung und 2 schweb. Engeln mit Legende

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