@tobias_heisig @kuketzblog @juergen_hubert
Interessant!
Wo sehen Sie die besten Chancen in der Bar? Bei denen, die grölen, während Sie mit ihnen zu reden versuchen, oder bei denen, die Sie nicht hören können, weil das Gegröle so laut ist?
Discussion
@tobias_heisig @kuketzblog @juergen_hubert
Interessant!
Wo sehen Sie die besten Chancen in der Bar? Bei denen, die grölen, während Sie mit ihnen zu reden versuchen, oder bei denen, die Sie nicht hören können, weil das Gegröle so laut ist?
Gleichzeitig ignoriert die Politik größtenteils das Fediverse, obwohl dort in vielen Städten bereits die meisten Diskussionen stattfinden: https://gruene.social/@netzbegruenung/116005932815523839
Man hat fast den Eindruck, die wollen ausschließlich amerikanische Großkonzerne.
Insbesondere dort wo demnächst Wahlen sind, ist es vermutlich eine gute Idee, Kandidierende anzuschreiben, warum sie die Menschen nicht dort treffen wo sie sind.
#kiel #hamburg #schwerin #bremen #hannover #berlin #potsdam #erfurt #dresden #mainz #münchen
@kuketzblog Ich finde die Begründung der „Demokratischen Öffentlichkeit“ absolut richtig und nachvollziehbar, schade dass sich SPD, Grüne und Linke von dem Diskurs zurückgezogen haben.
Man kann doch auf Bluesky und dem Fediverse genauso mit der Öffentlichkeit reden?
@juergen_hubert @kuketzblog Richtig! Wenn man X ebenfalls nutzt, erhöht das nur die Reichweite und man erreicht noch mehr Menschen.
@tobias_heisig @juergen_hubert Reichweite auf X funktioniert aber nicht neutral – der Algorithmus entscheidet, wer gesehen wird. Und der bevorzugt seit Musks Übernahme nachweislich polarisierende und rechte Inhalte. Mehr Präsenz bedeutet also nicht automatisch mehr Einfluss für demokratische Stimmen, sondern vor allem mehr Werbeeinnahmen für Musk.
Es ist also eine bequeme Selbstlüge. Wer dort »Reichweite aufbaut«, finanziert dieses System mit, legitimiert es und damit auch Musks faschistisches Weltbild.
/kuk
Ja, aber auf X hat man überproportional mit Trollen und bezahlten Agitatoren zu tun, und die Interaktion mit denen verbraucht weitaus mehr Zeit und Kraft als in Social Media-Systemen mit robusterer Moderation. Das ist effektiv eine große Zeit-Steuer auf alle Diskussionen.
Ist das wirklich die effizienteste Methode für den Dialog mit den Bürgern? Oder sollte man die Diskussionen nicht lieber auf freiere Social Media-Systeme verschieben?