Eine Steuer von einen Cent pro ausgespieltem Short-Form-Video (Instagram Reels, TikTok, YT Shorts) würde mehr für die Demokratie und die mentale Gesundheit der Jugendlichen (und Erwachsenen) tun als alles was gerade angedacht ist.
Discussion
Eine Steuer von einen Cent pro ausgespieltem Short-Form-Video (Instagram Reels, TikTok, YT Shorts) würde mehr für die Demokratie und die mentale Gesundheit der Jugendlichen (und Erwachsenen) tun als alles was gerade angedacht ist.
"influencer" die ein dutzend nasen durchfüttern indem sie videospielen oder auf serien von rtl2plus reagieren dürfen nicht belastet werden, sollen diese leute etwa in die pflege gehen, das kann man doch keinem zumuten die alten boomer durchzubringen
@tante Dann schalten sie noch mehr Werbung und holen sich das auf dem Weg zurück. Letztendlich werden alle Konsumenten bestraft.
Die Sache ist eher die, dass man sich dann ausweisen muss, bevor man einen #socialmediaaccount bekommt. DASS ist, was die #CDU eigentlich will! Weil man dann nicht mehr unverfolgt und ungestraft sagen kann, was man will.
Faschisten können dann Jeden mundtot machen, dessen Meinung ihnen nicht passt.
Die CDU ebnet den Weg in den #Faschismus!
@tante Mal zuendegedacht, würde das auch bedeuten das richtige Information dann auch nicht mehr geschaut wird. Einen Unterschied darf men ja nicht machen.
Da wäre es sinnvoller das die Firmen ihre Algorytmen anpassen müssen.
Ach ich hatte vergessen, das sollten sie ja schon und machen sie nicht. Deswegen gibt es immer wieder neue Gesetze, an die sie sich nicht halten.
@tante
Man könnte auch die Mutterkonzerne Alphabet, Tencent usw. besteuern und regulieren, wie man es sowieso tun müsste. Dann könnten sie ihr zerstörerisches Werk nicht so leicht fortsetzen
@tante
Aufmerksamkeitsökonomie (Attention Economy)
Was denkst du tante:
großer substanzieller Wurf - Regulierung digitaler Austausch oder Beschränkung der Meinungsfreiheit?
@tante Gibts die Massnahme auch in sozial?
@tante ich wollt erst sagen "genau", aber...wieso?
Gibt halt dann mehr Steuern. Aber die Plattformen prügeln halt dann einfach nur noch mehr Werbung rein.
Wofür die Steuern dann ausgegeben werden is wieder was anderes.
Oder hab ich's jetzt nicht zuende gedacht
@itdude wenn ein Video ausspielen die Plattform 1 Cent kostet, ist das nicht mehr wirtschaftlich
Quasi eine digitale Tabaksteuer, fände ich auch prima.
Wäre zudem noch super, wenn die zugrundeliegenden Algorithmen offengelegt werden müssten (analog zu den Inhaltsstoffangaben von Zigaretten).
Man könnte verschwörungstheoretisch vermuten, dass das der Grund ist, warum das nicht umgesetzt wird.
@tante
<sarkasmus>
Aber denk doch an die armen Influencer!
Die würden dann ja weniger Geld bekommen.
</sarkasmus>
@tante@tldr.nettime.org die großen Konzerne können sich das leisten, die Youtuberin und der Influencer am Anfang der Karriere nicht. Es würde nur noch Content geben, der von einem großen konzern kuratiert wurde. Ich vermute, das würde der demokratie sogar noch mehr schaden.
Bei YouTube bekommt ein erfolgreiches Video maximal 0,5 Cent je Ausspielung. Meist nur 0,1 Cent, die Erlöse würden deine Steuer also nicht ansatzweise decken. Es wird also keine Nischenprodukte von EnthusiastInnen mehr geben. Nur noch Mainstream von großen Medien, die sich das leisten können.
@holger @tante @Life_is viele Dinge werden "gesteuert"/besteuert: Alkohol, Zigaretten, bald vielleicht Zucker. Andere entscheiden, dass die Kokain-Industrie "sterben" soll. Du selbst bist dafür, Autos zu ächten: https://polente.de/2024/10/23/die-apokalypse-der-autos-eine-stadt-in-flammen-oder/
Ich glaube, für all das gibt es gute Gründe und nichts davon bedeutet das Ende der Welt.
Mir ging es um die Aussage, dass das Medium als Kunstformmweg soll und das ist einfach grenzwertig. Kunst ist nicht per se schlimm. Das Auto als Verbrenner schon in Städten als BEV auch. Kokain vielleicht auch.
Zu sagen es darf keine Shorts oder TikToks mehr geben, ist einfach nur auf einem Geschmack basiert. Wenn ich es nicht sehen will, beeinflusst es mich nicht und ich ignoriere es, das geht bei den von dir genannten Sachen nicht. 🤷
@Life_is die Plattformen müssen das zahlen. (Das Ziel ist, das Format, das nur auf algorithmischen Brainrot optimiert ist, zu zerstören)
@tante @Life_is Hübsche Idee, aber IMHO kaum realistisch. Mal abgesehen davon, dass man das durch eine lobbyverseuchte EU nicht durch bekäme, und auch davon, dass es juristisch angreifbar wäre, würdeste einen Shitstorm von so epischen Ausmaßen lostreten, dass die Montagsdemonstrationen von 89 wie ein laues Lüftchen mit leichtem Fekalaroma dagegen aussehen würden. Den Geist kriegen wir nicht zurück in die Flasche. Zumindest nicht so.
@tante@tldr.nettime.org Die Plattformen werden es aber den ContentCreatorn in Rechnung stellen.
@tante richtig. Und eigentlich, warum nicht?
@tante
Pro Video oder pro view? Die Werbeindustrie würde das sicher mitfinanzieren. Ok, diejenigen die dort Videos produzieren würden dann halt einen Cent pro Video mehr steuern zahlen müssen...
@agowa338 pro view. Plattformen müssen das zahlen.
@tante
Und von wem holen die sich das Geld wieder?
Ist genauso wie zu sagen der Vermieter muss etwas bezahlen.
@otte_homan @agowa338 klar. Algorithmischen Brainrot so teuer machen, dass der nicht mehr stattfindet