Erstaunlich schwer, auf den Webseiten der größeren Parteien in #Berlin schnell einen Überblick über ihre wichtigsten Forderungen zu bekommen. Das Vertrauen, dass Interessenten kleingedruckte PDFs mit Dutzenden Seiten lesen, ist groß. Und wenn Forderungen genannt werden, ist es ein Kuddelmuddel an teils abseitigen Details. Macht man den #Wahlomat, werden einem bei nicht-extremistischen Antworten rechtsextreme Parteien empfohlen. Ich erlebe das Ganze als Kommunikationsversagen.
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@hanno Auf Plakaten bringt man halt auch nur soundsoviek unter, aber dafür gibt es ja eigentlich Webseiten...
@christianschwaegerl Hi Christian, bei mir hat der Wahlomat die von mir erwarteten Parteien ausgespuckt, mal abgesehen von Volt, die ich aber einfach nicht auf dem Schirm hatte. Die konkreten Antworten konnte ich auch gut einordnen.
@kandis_k War auch nicht bei meinen Antworten, dass eine rechtsextreme Partei kam. Aber ich war dabei, wie ein Bekannter Fragen beantwortete und völlig geschockt war wegen der Unsinnsempfehlung. Bei mir kam eine andere, aber ebenfalls absurde Antwort.
@christianschwaegerl Der ersten Wahlkampf den ich in Berlin erlebt habe war dominiert von Plakaten von damals Klaus Wowereit, der sehr eindeutig auf ein Konzept setzte: keine Inhalte und emotionale Fotos. Kritik daran gab es nur sehr verhalten.
Es hat gut funktioniert, die SPD hatte damit ein gutes Wahlergebnis. Ich empfinde das bis heute als frustriedend und bitter.