@AwetTesfaiesus Bei uns bauen die Stadtwerke (mehr oder weniger, es gibt komplizierte Beteiligungsverhältnisse) gerade ein RZ. Es gibt daran einiges zu kritisieren, aber darum geht es mir jetzt nicht. Sondern: was würden wir als mündige, digital aktive und engagierte Bürger:innen idealerweise damit anfangen wollen?
Im Moment ist es als Colocation Center geplant, d.h. die Gebäudehülle und die Strom- und Kühl-Infrastruktur gehört (mehr oder weniger) der Kommune, und es wird die Möglichkeit vermietet, da Kisten reinzustellen. Der Mieter kann dann seinerseits die Benutzung seiner dortigen Kisten weitervermieten...
Sollten wir "unsere" eigenen Kisten da drin haben? Als städtischer Betrieb (identisch mit dem Betreiber des Gebäudes oder eine andere städtische Gesellschaft wie z.B. in unserem Fall die KDZ), oder eben als private Genossenschaft? Und sollte daneben noch ein Colocation-Angebot am Markt erfolgen? Mit welchen Auflagen (z.B. Abnahmezwang des städtischen Ökostroms, aber was noch)?