Sozialwahl 2011 – damit sich nichts ändert!
Gestern kam das Blättchen meiner Krankenversicherung, in dem ich einen Artikel über die Sozialwahl 2011 fand. Ein Musterbeispiel für eine völlig entgrenzte PR-Schreibe.
Die Überschrift des Artikels ist schon ein Hohn: »Nur wer mitwählt, kann auch mitentscheiden.« Diesen Satz, der an sich schon falsch ist, man wählt ja schließlich, um seine Stimme an den Gewählten abzugeben, sodass man eben nicht mehr mitentscheiden kann, wenn die Sachfragen auf dem Tisch liegen, dieser Satz ist bei den Sozialwahlen gelinde gesagt eine Leserbeleidigung. Denn wessen IQ so niedrig ist, dass er diesen Satz glaubt, der kann ihn ganz bestimmt nicht lesen.