Wieder mal die erdzugewandte Seite der Sonne komplett und in gelber Falschfarbe. Denn es handelt sich bei dem Satelliten um Aufnahmen im unsichtbaren UV-Bereich, sodass die Daten durch die Einfärbung erst nachträglich in „normale“ Bilder verwandelt werden müssen. Heute bietet sich ein sehr ungleicher Anblick: Links ist es weitgehend ruhig, in der Mitte sind auch eher unspektakulär weiterhin vier bis fünf hellere Regionen - aber rechts am Rand geht es dagegen wild und dynamisch zu. Da gehen um die Zeigerposition drei Uhr herum von zwei sehr hellen Stellen gewaltige Strahlenbündel ins All aus. Bei der oberen dieser Stellen sieht das eher wie eine diffuse Nebelwolke aus Licht aus, von der unteren Stelle reichen leuchtende Bögen ins All und zurück zur Oberfläche.