Ob Apple oder Insta – wir nutzen die großen Plattformen, weil es angenehm ist. Doch demokratische Alternativen wie Mastodon sollten uns den Mehraufwand wert sein. https://taz.de/!6176396
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@tazgetroete
Danke für den Text. Allerdings verstehe ich das mit dem Mehraufwand auch nicht. Ist wirklich nicht so schwierig.
Der Mehraufwand besteht aus folgendem:
- Ein Verständnis für das dezentrale Konzept entwickeln.
- Eigenständig den Feed zu füllen
"- Ein Verständnis für das dezentrale Konzept entwickeln."
Wer das nicht tut, kann hier trotzdem einfach durchstarten. Multiple Instanzen sind optional, kein Muss.
"- Eigenständig den Feed zu füllen"
Same. Wer das nicht will, hat die instanzübergreifende algorithmische "Im Trend" Timeline und personalisierte Folgevorschläge
@juergen_hubert @JochenLingelba1 @tazgetroete - Serverwahl bzw Community-Wahl
Ich hab letztens einer Musikerin und Aktivistin empfohlen, sie könnte doch einen Fediverse-Account erstmal zusätzlich zu Instagram erstellen. Danach hab ich mich mal selbst durch Pixelfed-Instanzen geklickt und war etwas überfordert, weil nichts so richtig passen wollte. Klar kann man sagen, ist doch egal, nimm einfach irgendeinen oder geh auf Mastodon, aber ich finde der Zugang ins Fediverse ist schon auch wichtig. Wenn der Instanzname so gar nicht passt oder statt eines Instagram-Klons ein Twitter-Klon ist, dann hilft das nur bedingt weiter.
@skaphle
ich hab' damals auch auf mastodon.social angefangen und bin dann noch zweimal auf eine andere Instanz umgezogen.
Im nachhinein finde ich das eine gute Methode, weil mastodon.social dir erstmal das gesamte Netzwerk zeigt und du da ziemlich viel findest.
Später merkst du dann wie's funktioniert und kannst auf eine andere Instanz umziehen. Was ja bei Mastodon problemlos möglich ist 🙂
Also: keinen Stress machen bei der Serverwahl!
@maddin @skaphle @JochenLingelba1 @tazgetroete
Für sehr viele User ist es allerdings ein KO-Kriterium, daß sie beim Umzug auf eine neue Instanz ihre alten Posts nicht mitnehmen können.
@juergen_hubert
Ich finde, das ist kein Nachteil, zumal meine Posts sowieso nach einem Jahr automatisch gelöscht werden. Das ist hier ja keine Ablage für die Ewigkeit!
Aber wem das so wichtig ist, alte Posts zu behalten, der muss halt bei mastodon.social bleiben. Da hat er das dann auch.
@maddin @skaphle @JochenLingelba1 @tazgetroete
Ich kann es auch nicht so ganz nachvollziehen.
Aber ich hatte mal eine Umfrage zu dem Thema gemacht, und über 50% sahen das als Problem an.
@juergen_hubert @maddin @JochenLingelba1 @tazgetroete Oh, ich wusste gar nicht, dass das nicht geht, und hab das bisher dementsprechend nicht als Warnung mitgegeben. Gerade wenn jemand eine Instagram-Alternative sucht, wo ja ein kuratierter Feed auch immer Teil der eigenen Präsentation ist, sehe ich das als ziemlich großes Problem. Dann sollte die erste Instanz schon sehr gut passen.