Der 13. Februar hat in Dresden eine unrühmliche Tradition: Nazis versammeln sich zum größten Aufmarsch Europas, während die Stadtgesellschaft trauert. Der Opfermythos verbindet.
Wir lehnen diesen spezifischen Dresdner Opfermythos konsequent ab und wenden uns entschieden gegen geschichtsrevisionistische Tendenzen, die weit über Dresden hinaus zu beobachten sind. "Nie wieder Deutschland!" bleibt uns Verpflichtung.
Autoritarismus, Geschichtsumdeutung und Antisemitismus sind aber nicht auf die rechte und rechtsoffene Bevölkerung sowie die selbsternannte bürgerliche Mitte beschränkt. Davon zeugt das Erstarken diverser K-Gruppen, die eine Sehnsucht nach autoritären Lösungen bedienen und in der Tradition des DDR-Antiimperialismus und -Antizionismus den Antisemitismus befeuern.
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