RE: https://mastodon.social/@nullbockgeneration/116025516954565894
Umverteilung hin oder her. Die Wahrheit ist doch: Überreichtum ist ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und demokratietheoretisches Problem.
Punkt.
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RE: https://mastodon.social/@nullbockgeneration/116025516954565894
Umverteilung hin oder her. Die Wahrheit ist doch: Überreichtum ist ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und demokratietheoretisches Problem.
Punkt.
Ich fürchte nämlich, mit weiteren 100 Mrd. € würde wenig von dem gebaut und gemacht, was auf dem Sharepic steht.
Die Bedeutung von "man könnte" ist eben in der Realität der Politik anders als im allgemeinen Sprachverständnis.
Aber genau deshalb ist wir wichtig zu betonen: eine Vermögenssteuer auf sehr große Vermögen ist eben gleichwohl aus den genannten Gründen schlicht unumgänglich.
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@AwetTesfaiesus klingt logisch, doch wird die Klasse der Epstein Milliardäre das nicht auf sich sitzen lassen. Ja mit etwas Besteuerung könnte man die Welt etwas weniger scheiße gestalten. Wenn wir aber wirklich Ziele haben wie die Klimakrise aufzuhalten, die Tierindustrie zu stoppen und Menschenrechte für alle gelten zu lassen, dann reicht das bei weitem nicht. Mal davon abgesehen, dass sie ihre Vermögen nutzen werden um das umzukehren. Wir hatten ja auch schon eine Vermögensteuer...
Wir müssen die Konzerne demokratisieren, die Wirtschaft für die Mehrheit arbeiten lassen, statt nur aus Profitinteresse. Wenn wir eine echte Demokratie wollen, dürfen Energiekonzerne, Nahrungsmittelhersteller, Krankenhäuser und Zeitungen nicht irgenwelchen Investoren gehören. Das ist ja ein offensichtlicher Interessenkonflikt.
Wieso darf eine Person überhaupt so ein Vermögen haben? Das ist doch viel zu gefährlich für die Demokratie!
Insbesondere im Kontext von Medien und Plattformen ist Überreichtum ein unvertretbares Risiko.