Liebe IT-Genossenschafts-Profis,
eine Gruppe von Menschen möchte sich im Sinne des #DUT gemeinsame IT-Infra aufbauen und überlegt, dafür eine Geno zu gründen. (Befürchtung: Verein ist für einen „Wirtschaftsbetrieb“ weniger geeignet.)
Meine Erfahrungen mit einer Hausprojekt-Geno sind eher: lohnt sich nur bei viel Umsatz, wegen hoher laufender und Gründungskosten.
Wie sind eure Erfahrungen? Auf was sollten wir achten?
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@fiee @hostsharing @HackerGeno
Vielleicht kann die Gruppe ja @hostsharing beitreten. Wir bauen eine gemeinsame Infrastruktur auf und Verstärkung ist immer willkommen.
Generell ist eine Genossenschaft ein Unternehmen, das sich am Markt behaupten muss. Deshalb ist das Geschäftsmodell entscheidend.
Gründungshilfe bietet der @zdk
Danke @juh! Ich hatte @hostsharing schon ins Spiel gebracht, die Interessent*innen sind aber Privatleute und Kleingewerbler, die sich eure (sicherlich gerechtfertigten) Preise nicht leisten können (wollen), und es sind genügend (Chaos-nahe) ITler dabei, die sich mit der Technik auskennen.
Wenn wir mehr „Geschäft“ im Auge hätten, wäre die Sache klarer; ich finde die über-regulierte Geno für unseren Zweck overkill.
@fiee @juh @hostsharing @HackerGeno @zdk Ich würde mich Jan anschließen -- auch als Vorstandsmitglied einer der gepingten Genos 😉
Ich würde das gerne auch erweitern um ein Gesprächsangebot. Gerade im Hacker- und Aktivist:innenkontext ist uns zumindest aufgefallen, dass die gefühlte Realität der zukünftigen Genoss:innen und die wirtschaftliche Wirklichkeit nicht gut matchen, was sehr oft zu Verstimmung führt (Stichpunkt u.a. Erwartungshaltungsmanagement)
Danke, auch für das caveat:
„Unausgesprochene Erwartungen sind der Tod jeder Beziehung“ (nach Michael Möllers)
Wir versuchen uns dann glaub erstmal darüber klarer zu werden.