Ellenlanger Rant-Thread hier wie Scheiße Spektrum ist, weil man da bezahlen muss. 🙄 OK.
Und ganz ehrlich, niemand, wirklich niemand glaubt euch, dass "es euch nicht darum geht, alles kostenlos zu kriegen".
Wenn das stimmte, wäre die Situation heute nicht, wie sie eben ist.
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@Fischblog ePaper lese ich in der OnLeihe.
Ganz ehrlich: Selbst mit Digitalabo ist die Werbung bei Spektrum nerviger als auf anderen Seiten. Auf dem Smartphone ständig Popups weg zu drücken nervt. Mir vergeht da wirklich die Lust aufs Lesen.
@Fischblog Bidsie verkehrt, find. Auch wenn ich sovirl wie möglivh kostenlos haben will, besonders Wissen! 🤣
Klar, sind kapitale Bedingungen und Ypektrum muss von was leven. Aber he, bissie ungeschickt. Macht die Artikel frei, wo es geht, und bei den andern dranschreiben. Ihr seid wichtig. Und denke, das geht schon klar. Falls es um Schutz vor dieser Drecks KI Content Raub Maschine geht (Nur meine Vermutung und im Wiss3nschaftbeteich besonders brutal) dann schreibt das doch.
@Fischblog Vor gefühlt 50 Jahren florierte mal die Idee einer Kultur-Flat die alle bezahlen, um dann die Einnahmen unter nach einem bestimmten (supergerechten) Mechanismus zu verteilen. Aber dann kam personalierte Werbung und alle Verlage so "Juhu lass dass machen" und alle Leser:innen so "Juhu das ist bestimmt soo umsonst wie nix, is mir egal was das für Folgen hat" und alle anderen so "tödödö".
Wenn es wieder Publikationen gibt, die gegen Geld und ohne Cookies zu haben sind, ist das super!
@maumau @Fischblog Und jetzt ist es halt so, dass man unmöglich alle Abos bezahlen kann, die man bräuchte, um eine gemeinsame journalistische Öffentlichkeit zu haben, also lesen wir halt das, was ohne Paywall geht (oder wo wir wissen wie man drum rumkommt).
Zumal die zum Teil einfach so aberwitzig teuer sind .... 🤣
Verzockt haben das aber IMHO ganz eindeutig die Verlage, aus Gier. 🤷♂️
@Fischblog @frank Dürfte ich mich als Moderation anbieten oder bin ich schon voreingenommen?
@Fischblog @maumau Hmm. Ne ich glaub nicht, dass ich wirklich weiß, was dich daran jetzt stört.Aber ich beklag mich auch nicht ernsthaft. Es ist, wies ist, für eine Kulturflatrate (oder wie immer man das auch nennen mag) hätte ich gerne bezahlt, bei jeder Publikation zu schauen, wie ich da bezahlen kann ist mir letztlich einfach zu blöd. Wenn ich vor ne Playwall lauf les ichs halt nicht 🤷♂️
@Fischblog Ich weiß ja nicht, welchen ellenlangen Thread du gelesen hast,
aber den den ich kenne:
"Werbung oder Abo?"
"Ok, dann Werbung"
Drei Absätze;
"Bitte Abo zum weiterlesen."
So etwas lässt mich zumindest verwirrt zurück.
@Fischblog
Ich wünsche mir eine Möglichkeit ein Abo zu bezahlen in dem dann von vielen Medien Artikel drin sind und ich habe dann x Artikel frei.
Artikel einzeln kaufen finde ich relativ lästig (und oft leider auch nachträglich ärgerlich, wenn’s dann doch nur halbgares war - nicht bei Spektrum natürlich 😛).
Mehrere Abos der Medien, die mich interessieren, kann ich mir aber nicht leisten. 🤷♀️
@Chaotica Also zusammengefasst, du willst die Zugangsrechte von 50 Abos, aber nur eins bezahlen. 🤷♀️
@Fischblog
Genauer: mich interessieren 30 Artikel aus 12 Quellen, die jeweils zig weitere Artikel im Portfolio haben. Ich kann mir aber nur 5 Einzelabos leisten.
Wie kann ich mein Geld so verteilen, dass alle 12 bezahlt werden und ich mir die interessanten Inhalte aussuchen kann?
Klingt nach Rosinenpickerei, ist es vielleicht auch. Könnte (mit Abstrichen) auch den Verlagen zugute kommen.
@Chaotica
@Fischblog Ich verstehe genau, was @Chaotica meint. Ich komme auch an Grenzen bei dem, was ich lesen kann. Guardian, Riffreporter und ND abonniert, dazu fördere ich über Steady zwei Blogs und einen Podcast. Ab und zu gibt es dann interessante Artikel, die hier "vorbeikommen" - aber ich kann nicht jede Zeitung abonnieren. Und ich schaffe es auch nicht immer in den Leseraum der Stadtbibliothek, um es dort zu lesen. Zu viel Infos - zu wenig Zeit.
@Fischblog @Chaotica
Zugespitzt kann man das so sagen. Bei Streamingdiensten haben wir ja auch nicht alle Dienste abonniert, weil das schlicht unbezahlbar ist. Da entscheidet man sich für einen oder zwei, ggf wird dan mal für n monat n dritter dazu genommen weil man deren exklusive Serie schauen will, aber das wars. Bei print ist es dann halt die örtliche Tageszeitung, ggf noch eine Wochenzeitung wie Spiegel oder Zeit, und der Rest guckt in die röhre.
@Fischblog @Nephele
Ich hab aber auch mitbekommen, wie ein Modell EIN gemeinsames Abo über mehrere Verlage anzubieten um den Kunden mehr Auswahl zu bieten, genau von diesen Verlagen abgelehnt wurde.
Ich habe immer schon ein (manchmal zwei) Zeitungsabos. Lese aber meist nur 1/3 der Artikel. Ich würde sehr gern die anderen 2/3 auf andere Medien verteilen können.
@Fischblog
Hm, nein, ich sagte doch: begrenzt auf x Artikel.
Und für x kann es dann ja verschiedene Pakete geben: 10 Artikel pro Woche, 20, 50,…
Aber ich lernte gerade, dass es das schon gibt. Über die Bibliotheken. Das hatte ich vor einiger Zeit schon mal entdeckt und dann wieder vergessen. Insofern danke für den neuerlichen Anstoß.
@Fischblog @Chaotica Ich fände eine "Kultur-Flatrate" interessant. Am Anfang vom Monat wird ein Betrag bezahlt, damit gibt es dann Zugang zu allen teilnehmenden Verlagen und das Geld wird dann auf alle geklickten Artikel verteilt.
Da müsste dann nur noch Klickbait hart bestraft werden. Auch die Idee hatte ich schonmal: https://neuss.social/@NeussWave/115742409152938887
@NeussWave @Chaotica Puh, wenn jemand versucht, nen zweiten Rundfunkbeiteag einzuführen, brennt die Straße, fürchte ich.
@Fischblog @NeussWave @Chaotica
Es würde ja schon viel ändern, wenn der eine #Rundfunkbeitrag nicht nur eine #Schutzgelderpressung zur #Finanzierung von #antidemokratíscherPropaganda wäre, sondern es tatsächlich für das Geld gäbe, was es geben sollte, und vorgeblich auch gibt. Die #Deutschen können leider mit #Demokratie überhaupt nichts anfangen. Also muss man #englischsprachigePresse finanzieren. Die ist #demokratisch, auch im #Widerstand gegen #Trump.
@Fischblog
Keinen zweiten. Die Verwendung der Gelder des bereits existierenden Rundfunkbeitrages müsste flexibler gestaltet bzw. erweitert werden, mit Bewertungssystem der Leser/Hörer.
Dann könnte ich den "ÖRR" abstrafen, wenn er unmoderiert zum 97sten mal Populisten Lügen verbreiten lässt, und das Geld würde stattdessen an Qualitätsjournalismus gehen. Und ich könnte entscheiden, ob mich ein Beitrag am Ende weiter gebracht oder nur hohle Versprechung war - Klickbait.
@Fischblog @NeussWave
Es muss ja nicht äquivalent zum Rundfunkbeitrag verpflichtend für alle sein.
@Chaotica @NeussWave 🤣🤣🤣 Ein freiwilliger Beitrag? Srsly?
Wenn die Leute freiwillig zahlen würden, hätten wir die Diskussion nicht.
@Fischblog @Chaotica @NeussWave Frag mal Podcaster. Es gibt ein Marktsegment wo freiwilllig zahlen funktioniert. Da werden aber Personen unterstützt, keine Aktionäre.
@Fischblog @Chaotica @NeussWave
Was macht die TAZ denn dann so anders, dass es da funktioniert? Klar, die sind größer und so, aber die stehen ja nicht grade vor der Insolvenz.
Abgesehen davon finde ich, dass diese Diskussion einen wichtigen Punkt übersieht: den signifikanten Anteil der Menschen, die von Armut betroffen sind - rund 16 Mio.
Die fallen nämlich grundsätzlich dabei hinten runter und können sich diese ganzen Abos und Artikelkäufe gar nicht leisten.
@Fischblog
Sitzt Du gerade auf der Palme? Die Verständigung erscheint mir gerade sehr schwierig.
Nicht freiwillig. Sonder: zahle… was weiß ich… 30€ im Monat und bekomme dafür 20 Artikel aus diesen Medien [Liste] zur freien Auswahl.
Oder 50€ für 50 Artikel.
Wie ein Zeitungsabo. Nur dass man halt selbst zusammenstellen kann, weil man den Wirtschaftsteil von Medium A, den Kulturteil von B und Wissenschaft am liebsten von Spektrum liest.
@NeussWave
@Chaotica @NeussWave Ich finde die Argumentation einfach völlig absurd. Irgendwie sollen alle Zugriff auf möglichst viele Medien für den Preis eines einzelnen Abos haben. Aber dass dann weder A noch B noch Spektrum genug Einnahmen zum Überleben haben, scheint nicht klar zu sein.
@Fischblog @Chaotica Das lässt sich ja noch ausgestalten. Etwa als Mischung aus Flattr für die Verteilung und Patreon für Tiers. Ich denke da an was wie 1 Euro für BILD, Spiegel, Nius, FAZ, für 10 Euro die lokalen, für 20 Euro die überregionalen und für 50 die Fachjournale. Preise sind nur Beispiele.
Und bei 1000 Leuten im 1-Milliarde-Tier wird Elsevier verstaatlicht 🤣
Das wäre also keine zweite GEZ sondern weiterhin individuelle Entscheidung, wie aktuelle Abos nur eben Zeitungs-übergreifend.
@Fischblog @Chaotica @NeussWave Ich denke, bei so einem Model für Einzelartikel wäre der Preis pro Artikel auch entsprechend höher, allerdings niedriger, wie beim Einzelkauf.
Der Abonnent liest auch nicht die ganze Zeitung, sondern evtl. 5 oder 10 Artikel am Tag. Das wäre der Maßstab, + einem Aufschlag weil kein permanentes klassisches Abo und evtl. Etwas Klassifiziert nach Artikellänge.
Gäbe es sowas - gerne als Abo, vergleichbar mit der Datenrate bei Handyverträgen - ich hätte es schon längst!
@Fischblog @Chaotica @NeussWave Es ist halt völlig absurd, ohne Druck- und Verteilkosten eine Sammlung von Artikeln als ganzes zu verkaufen, wenn der Markt seit Jahrzehnten nach Lösungen je Artikel oder bis zu x Artikel dürstet. Da man aber nicht kooperieren kann/will, nicht mal innerhalb von Verlagen, verkackt man es, und beschwert sich das keiner zahlt.
Das Angebot ist halt nicht zeitgemäß.
@andreas_tengicki @Fischblog @Chaotica @NeussWave "Der Markt" dürstet gerade nicht nach so einem Modell. Blendle hat sich aus dem deutschen Markt zurückgezogen, weil er zu klein und unrentabel ist. Heißt: es gibt zu wenig Menschen, die dieses Produkt wollen. Selbes beim Einzelartikelverkauf: hohe Kosten für die Verlage bei niedrigsten Erträgen wegen der geringen Nachfrage. Ich zitiere mich mal selber: https://rheinneckar.social/@goetz/115871204529900428
@goetz @andreas_tengicki @Chaotica @NeussWave
Exakt. Bzw die Artikelpreise, bei denen sich sowas trägt, bezahlt niemand.
@Fischblog @NeussWave
Und ich finde es absurd, zu fordern: zahlt gefälligst genug und dann auf die Wünsche der Kunden überhaupt nicht einzugehen.
Wenn es so ein Modell gäbe, würden ja möglicherweise deutlich mehr Menschen so ein Abo kaufen. Zum Beispiel all diejenigen, die bisher keins haben, weil sie ja eh nur 1/3 lesen würden - und dafür ist es ihnen dann zu teuer.
@Fischblog Oder eine App, in der ich Einzelausgaben/Pakete kaufen kann. Ich verliere den Überblick bei Abos. Das macht mich kirre @Chaotica
@Fischblog @Chaotica naja vielleicht so was ähnliches wie urban Sports Club nur nicht für Fitness Locations sondern für Medienportale.
@Fischblog Man muss ja nicht alles bezahlen. Nur das was man lesen will.
@Fischblog Was stimmt nicht mit solchen Leuten? Sie wollen eine Leistung, die kostet Geld. Manches bekommt man auch so.
@Fischblog
Der Knackpunkt: Es wäre gut, wenn man VOR dem Anklicken des kostenpflichtigen Beitrags sehen könnte, dass er was kostet.
@Fischblog mir sind Seiten wie Spektrum lieber, die einfach komplett dicht sind, als Seiten die mir ihre Tracking und Werbung unterschieben wollen.
Ihr macht alles richtig..
@holger Langfristig wird es vermutlich nicht helfen.
@Fischblog das stimmt natürlich. Und ist schade.
@Fischblog frag mich ja immer, ob die selbst umsonst arbeiten, weil sie das ja von anderen offensichtlich erwarten