Zweitens ist das Vertrauen in die GAMAM/X/TikTok-Plattformen, die das Werbegeld monopolhaft verschlingen, gleich mehrfach tödlich verwundet: 1) Datenschutzrechtliche Unglaubwürdig- und Zwielichtigkeit, 2) die offenkundig Gesellschaft zersetzende, wahlweise aus Gier oder aus Machtstreben betriebene Begünstigung oder Benachteiligung von "Sichtbarkeit". 3) Die teils veritabel hohen Kosten, sei es für Anzeigen oder/und für Dienstleister, auf diesen Plattformen stattzufinden und zu bestehen. 4/x
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Die diese Organisationen tragenden Personen lernen gerade verstehen, dass sie nicht "dahin müssen, wo die Menschen sind", was bloß irrtümlich den algorithmisch kuratierten UnterhaltungsApps von GAMAM/X/TikTok zugeschrieben wird, sondern sie selbst durch ihre Orte, ihre Veranstaltungen, ihre (u.a. wordpressbasierten) Webseiten, Discourse-Onlineforen, Print- und E-Mailverteiler föderierende Strukturen der Öffentlichkeit sind und sein können. Das hat mindestens zwei Gründe 2/x
Erstens ist das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des medienwirtschaftlichen Modells erschüttert. Der Ansatz, Journalismus aus Werbung zu bezahlen, ist kaputt. Indem es keinen (Lokal)journalismus mehr gibt, fällt die Institution "Presse" aus, die die Diskussion im eigenen #Sinnhorizont verfolgt, kritisch begleitet und durch glaubwürdigen Bericht verbreitet. Die Sichtbarmachung des Sinnhorizonts durch "die Presse" fällt aus. Sie ist nur noch eine Erinnerung an vergangene Tage. 3/x
Zweitens ist das Vertrauen in die GAMAM/X/TikTok-Plattformen, die das Werbegeld monopolhaft verschlingen, gleich mehrfach tödlich verwundet: 1) Datenschutzrechtliche Unglaubwürdig- und Zwielichtigkeit, 2) die offenkundig Gesellschaft zersetzende, wahlweise aus Gier oder aus Machtstreben betriebene Begünstigung oder Benachteiligung von "Sichtbarkeit". 3) Die teils veritabel hohen Kosten, sei es für Anzeigen oder/und für Dienstleister, auf diesen Plattformen stattzufinden und zu bestehen. 4/x
Wordpress-Betreiber installieren sich das ActivityPub-Plugin von @pfefferle, weil und sobald sie sich selbst als "Plattformen" innerhalb ihres #Sinnhorizont verstehen lernen. Ein passendes Buzzword hierzu ist #AudienceOwnership in logischer Fortsetzung oder Hand in Hand mit dem POSSE-Prinzip (https://indieweb.org/POSSE). Das Unbehagen besteht in dem Risiko potentiell durch Dritte von einem Tag auf den anderen von der eigenen Community abgeschnitten werden zu können. 5/x
Auch deshalb die anhaltend starke Konjunktur der "E-Mail-Verteiler". 6/x