Ich weiß, es ist random, aber ich rege mich gerade sowas von darüber auf, was das Goethe-Institut und ARTE auf Instagram zum Thema Lesen posten.
Eigentlich dachte ich, wir wären uns einig: Wir wollen mehr Lesekompetenz und Menschen zum Lesen motivieren.
Aber dann heißt es einerseits: „Aber bitte die richtigen Bücher!“ Und andererseits: „In der Öffentlichkeit lesen ist Selbstdarstellung!“
Was soll das? 🧵
ich lese in der Öffentlichkeit weil das ein Rückzugs- und Schutzort ist. Schon seit ich vor 35 Jahren das lesen gelernt habe. Wenn es mir nicht so gut getan hätte hätte ich sofort damit aufgehört. Mein öffentliches lesen war nämlich ein gefundenes Fressen für meine Bullies.
@fuzzyleapfrog 📚 Ich glaube, man nennt das Gatekeeping. Und die Ursache ist, dass die Agitatorn dieses vermeintlichen Intellektualismus um die eigene Bedeutungslosigkeit fuerchten. 🤓
Also drehen sie an der Schraube der Aufmerksamkeitsoekonomie und blubbern ihre selbstreferentiellen Feuilletons voll. Sehr armselig das. 🤪
Fazit: Schenkt ihnen keine €Aufmerksamkeit€. 🖖
🤘 📚 🤘