Der heutige Vorschlag der EU-Kommission zum Kids Act geht viel weiter als nur Social-Media-Verbot für Kinder unter 15. Plattformen (egal wie groß) müssen vollständig verhindern, dass Jugendliche unter 18 öffentlich posten dürfen. Nur ihre Kontakte dürfen ihre Inhalte sehen, aber nicht downloaden oder Screenshots machen. Praktisch ein Verbot für Jugendliche, am öffentlichen Diskurs teilzunehmen.
@senficon Schon die Grundidee, jeden zur Nutzung der e-ID-Wallet zwingen zu wollen ist vollkommen behämmert. Bisher wurde ja immer von freiwillig™ geredet.
Ist das nicht schon verfassungswidrig, mir fallen da spontan mindestens Art 2(1), Art 3(1) & Art 4(2) ein, die betroffen sein könnten.
@senficon Screenshots verhindern, sprich kein Zugang mit dem Browser?! Noch eine zusätzliche unsinnige Idee.
Totales Ende hon Anonymität und noch mehr offizielle persönliche Daten (Geburtsdatum!) on Tech-Hand.
@senficon Haben die 'nen Plan wie Jugendliche noch EMail verwenden sollen? OK, oder einfacher gefragt, haben die überhaupt irgendenen Plan?
@senficon Kinder werden als Menschen mit einem Selbstbestimmungsrecht überhaupt nicht wahrgenommen.
Und wenn man das umgeht, wir sagen einfach
Fickt euch (EU - was ist das )
Kaum auszudenken, wie es sein würde, die Eltern für das Internet-Verhalten ihrer Kids in Verantwortung zu nehmen.
Die würden dann möglicherweise eine Politik wählen, die Konzerne im Internet ersnthaft in die Verantwortung nimmt.
@senficon @senficon ich habe jetzt den Vorschlag und ein paar Kommentare gelesen und verstehe das Problem noch nicht. Die Kommentare unterstellen nach meinem Eindruck teils, dass man sich nur online und nur auf social Media äußern kann. Sie unterstellen auch, dass jeder Beitrag von einem User gleiche Chancen auf Sichtbarkeit hat. Das wage ich bei den dominanten Plattformen zu bezweifeln (clickbait, ki generierter bullshit).
@weo Leider ist die Definition von sozialen Netzwerk sehr weit. Wenn man bedenkt, dass die wenigsten Jugendlichen ihre eigene Webseite betreiben können, bleiben wirklich wenige Orte, wo sie sich dann online noch äußern könnten: „eine Plattform, auf der Endnutzer mit unterschiedlichen Geräten insbesondere durch Unterhaltungen, Beiträge, Videos und Empfehlungen miteinander in Kontakt treten und kommunizieren sowie Inhalte teilen und andere Nutzer und Inhalte entdecken können“.
@senficon danke für die Erklärung. Ich hätte vielleicht auch selbst Mal in den ganzen Entwurf schauen können.
Ich denke, die EU muss viele gegenläufige Interessen gegeneinander abwägen. Schutz. Teilhabe. ...Man muss Jonathan Haidt nicht bei allem zustimmen, aber vieles spricht gegen social Media von meta/tiktok/yt für Jugendliche.
Die Erfahrungen mit handyfreien Schulen legt nahe, dass mehr offline Interaktion entsteht. Vielleicht sind das auch die relevanteren ausdrucks- und Teilhabe-Räume?
@weo Es gibt keine Mindestgröße, keine Beschränkung auf Unternehmen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, die im Vorschlag aufgezählt sind, ist damit so ziemlich alles ein soziales Netzwerk. Auch Mastodon oder ein beliebiges Diskussionsforum. Und das, auch wenn sie nicht voll mit Empfehlungsalgorithmen, Clickbait oder KI-Müll sind. Klar, offline können Jugendliche sich weiter äußern, aber das ist ein schwaches Argument für ein Gesetz zur Internetregulierung.
@senficon Bitte mit dem Hashtag #Zensursula, denn sie hat wieder ihre Paraderolle gefunden.
@senficon "Fridays for future" hätte es SO sicher nicht gegeben!
@senficon @khaleesicodes Das geht mir nicht weit genug! Ich finde, die Plattformen müssen auch verhindern, dass Leute anderen von Inhalten erzählen, die sie auf der Plattform gesehen haben. Und sich nicht länger als 24 Stunden daran erinnern! 😩
@senficon WTF?
Diese Computer sind Neuland fuer uns, oder?
Die Alternative waere, was in den anderen Kommentaren hier drunter schon steht: Bevormundung und total Kontrolle _aller_ PC-Nutzenden.
🤬️
@senficon Wer hat sich denn den Humbug mit den Screenshots ausgedacht?
@senficon ein Angriff auf unser aller Grundrechte https://www.socialmediawatchblog.de/wie-die-eu-kinderschutz-sagt-und-uberwachung-meint/
@senficon @claudius wenn Social Media -as it is- eine wesentliche Quelle für „Diskurs“ im positiven Sinne wäre, wäre ich Deiner Meinung. Kinder sind für die Social Unternhemen aus meiner Sicht eher wie Blutkonserven für Drakula. Schlechte Gewohnheiten züchten, Werbegeld für beeinflussbare Zielgruppen. Sie haben es versaut. Dann lieber Sack zu, Verbot, und schauen, ob es sich Schritt für Schritt verbessern lässt. (1/2)