Bin hin- und hergerissen. Die Nutzung von KI-Tools führt offensichtlich dazu, dass Menschen sich an Archive wenden, die vorher nie darauf gekommen wären. Wenn die KI-Hinweise auf das Archiv als Ansprechpartner auch sinnvoll sind: bestens, die ganze Archivierungsarbeit dient ja dazu, dass das Archivgut auch benutzt wird - Anfragen gehören auch dazu. [Energiekosten etc. mal außen vor].
Aber: Zumindest in dem Archiv, in dem ich arbeite, gab es in den letzten 25 Jahren Personalabbau. (1/2)
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Boost
Gleichzeitig gibt es noch reichlich andere Arbeit: gar nicht erschlossene Bestände, Verzeichnungsinformationen zwar vorhanden, aber noch nicht online zugänglich - muss alles gemacht werden. Nur wann?
Und ich glaube ja nicht, dass Archive noch mal mehr Personal bekommen werden. Die Zeiten sind nicht so.
Und um jüngste Bemerkungen von @Lambo aufzugreifen: Die Arbeit wird ja auch nicht gesehen.
Also: Freuen oder verzweifeln?