Eine Steuer von einen Cent pro ausgespieltem Short-Form-Video (Instagram Reels, TikTok, YT Shorts) würde mehr für die Demokratie und die mentale Gesundheit der Jugendlichen (und Erwachsenen) tun als alles was gerade angedacht ist.
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@tante
<sarkasmus>
Aber denk doch an die armen Influencer!
Die würden dann ja weniger Geld bekommen.
</sarkasmus>
@tante@tldr.nettime.org die großen Konzerne können sich das leisten, die Youtuberin und der Influencer am Anfang der Karriere nicht. Es würde nur noch Content geben, der von einem großen konzern kuratiert wurde. Ich vermute, das würde der demokratie sogar noch mehr schaden.
Bei YouTube bekommt ein erfolgreiches Video maximal 0,5 Cent je Ausspielung. Meist nur 0,1 Cent, die Erlöse würden deine Steuer also nicht ansatzweise decken. Es wird also keine Nischenprodukte von EnthusiastInnen mehr geben. Nur noch Mainstream von großen Medien, die sich das leisten können.
@Life_is die Plattformen müssen das zahlen. (Das Ziel ist, das Format, das nur auf algorithmischen Brainrot optimiert ist, zu zerstören)
@tante@tldr.nettime.org Die Plattformen werden es aber den ContentCreatorn in Rechnung stellen.
@tante richtig. Und eigentlich, warum nicht?
@tante
Pro Video oder pro view? Die Werbeindustrie würde das sicher mitfinanzieren. Ok, diejenigen die dort Videos produzieren würden dann halt einen Cent pro Video mehr steuern zahlen müssen...
@otte_homan @agowa338 klar. Algorithmischen Brainrot so teuer machen, dass der nicht mehr stattfindet