ich mißtraue etfs. der grund ist goodhards law:
when a measure becomes a target, it ceases to be a good measure.
der run auf etfs als vermeintlich sichere und dennoch effiziente art der anlage der letzten 20 jahre hat eine menge macht bei den index-entscheidern konzentriert, sie wurden quasi die fond-manager der halben welt.
es kann mir niemand erzählen, dass diese indezes noch irgendwas sinnvolles abbilden, außer den ergebnissen der hintergrund-deals und bilanz-tweeks, um draufzukommen.
und wenn man die zeit dazu einschaltet, versteht man, warum der deal so gut funktioniert. je mehr menschen in etfs investieren, desto mehr steigen die aktien der geindexten unternehmen und so wird das ganze zu einer selffulfilling prophecy und das geht so lange gut, bis diese bewertungen einmal auf die probe gestellt werden und ich denke, das war seit 2008 nicht mehr der fall und selbst dort wurden ja vor allem die "großen" gerettet.