@kaschmir Wenn du dich mal so richtig gruseln willst, stellst du bei Netflix ein DSGVO-Auskunftsersuchen. Hab ich gemacht. Sie haben für mich bis zurück zum Deutschlandstart jede Interaktion mit jedem Inhalt auf die Millisekunde genau gespeichert (jedes Pausieren, wann man wie oft wohin gespult hat etc.) und sie kennen noch heute jede IP-Adresse (ungekürzt!), die ich seit dem 16. September 2014 hatte. Die Vorratsdatenspeicherung wäre dagegen geradezu lächerlich.
@kaschmir Update: Seit meiner letzten Selbstauskunft hat Netflix offensichtlich nachgebessert. Die gestern angeforderten Daten sind *weit* weniger umfangreich. Sie reichen nur vertretbar kurze Zeiträume zurück und nur wo für die Funktion notwendig (was geschaut, wie bewertet, Spielstände etc.), bis zur Eröffnung des Kontos, bzw. solange wie rechtlich vorgeschrieben oder geboten (Abrechnungsdaten, Vertragsabschluss, Zustimmung zu Nutzungsbedingungen etc.). Das hatte ich ehrlich nicht erwartet.