Journalismus ist kritische Infrastruktur für Freiheit und Gerechtigkeit. Vor allem, wenn in manchen Bundesländern die AfD stärkste Kraft ist.
Doch ist der Journalismus gegen das faschistische Comeback und seine extremistische Landnahme gewappnet? Welche zentrale Rolle kommt ihm dabei zu?
Der Vortrag von @nadia_z zeigt Wege in den wehrhaften Journalismus.
Nicht versäumen? Komm zur @republica im Kulturhaus Brotfabrik!
Der Link mit allen Infos: https://vienna.re-publica.com/de/session/medien-zwischen-macht-und-ohnmacht-wege-den-wehrhaften-journalismus
Das Interesse von ARD Tagesschau und Tagesthemen an faktenbasierter Medienkritik speziell zu ihren Praktiken scheint kaum ausgeprägt zu sein, @boriskarnikowski.
Ein Theater in 3 Akten:
- 1. Akt-
Bei der Jahreskonferenz Netzwerk Recherche 2024 verließ die zuvor auf dem Podium anwesende Juliane Leopold, Chefredakteurin digitales ARD aktuell (die Dachstruktur über Tagesschau und Tagesthema) den Saal, als Holger Stark, stellv. Chefredakteur der ZEIT,
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@nadia_z @boriskarnikowski Side note- Im Ggs. zu -D- gibt wie z.B. das frankophone Süd-Belgien, wo zum Schutz vor false balance Berichterstattung etc. klugerweise ein medialer Cordon-Sanitaire eingerichtet wurde.
Man verständigte sich darauf, dass Rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien keine Interviews, ja gar keine Plattform in den großen öffentlich-rechtlichen Programmen mehr bekommen.
Bei uns gehört das Ggtl. zum guten Ton, und wird verteidigt als Meinungspluralismus. My arse!
Dieses Konzept und viele weitere sind öffentlich-rechtlichen Verantwortungsträgern lange bekannt.
Über eben diesen Cordon Sanitaire Mediatique informierte ich, als Jörg Schönenborn, WDR-Programmdirektor, im roten Sessel neben mir saß und zuhörte.
Das war auf dem WDR Europaforum 2024 - vor weit über zwei Jahren.
Die Führungsetage weiß, was sie tut.
Korrespondentin Hanna Resch und ich unter Moderation von Pinar Atalay über "Wie kann man ausgewogen aus Israel und Gaza berichten?" sprachen.
(https://www.youtube.com/watch?v=G6VyE2XtjLo)
- 2. Akt -
In 2015 verweigerten die Verantwortungsträger von Tagesschau & Tagesthemen trotz zahlreicher Anfragen ihre Teilnahme an unserem Panel "Deutsche Medien und Nahost: Wie gelingt vertrauenswürdiger Journalismus?" Der für die ARD vorgesehene Stuhl auf der Bühne blieb für alle sichtbar leer.
(https://www.youtube.com/watch?v=aiIBfdD6av0)
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- 3. Akt -
Und als sich nach über 2 Jahren ARD Chefredakteur Oliver Köhr Ende 2025 einer öffentlichen Debatte in den Räumlichkeiten der Stiftung Mercator stellte, gab er journalistisch erschreckend uninformierte und als oberster ARD Informationsjournalist hoch alarmierende Aussagen von sich.
(https://vimeo.com/1140929877)
Wer also ein faktenbasiertes, konstruktives Gesprächsformat mit den Verantwortungsträger*innen zu organisieren vermag, leistet einen wahren Dienst an der Gesellschaft, am
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3. CIVIS Mediendialog
Vimeo
@moment_magazin @nadia_z @republica Vielleicht nimmt ja auch jemand von den Tagesthemen teil, wo man gestern Merz' Spitze gegen die AfD, sie würde in Sachsen-Anhalt mit ihrer Remigration "ethnische Säuberungen" planen, kommentierte mit "ein schwerer Vorwurf, der zu lauten Protesten im AfD-Lager geführt hat".