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tante
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@tante@tldr.nettime.org  ·  activity timestamp 4 days ago

Ich war zu Gast bei Breitband vom DLF Kultur und wir sprachen (auch) über "Digitale Souveränität" und Open Source.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/jugendschutz-in-social-media-die-plaene-der-plattform-discord-100.html

TL;DL: Ich halte das Thema "Digitale Souveränität" viel weniger für ein Shoppingthema (wo kaufe ich meine Software) denn eine Frage der Fähigkeiten einer Organisation, IT Systeme entlang ihrer Ziele und Bedüfrnisse aktiv zu gestalten. Open Source ist dazu eher notwendig denn hinreichend.

Deutschlandfunk Kultur

Die Plattform "Discord" will Kinder und Jugendliche in den sozialen Medien besser schützen

Wie kann man Kinder und Jugendliche in den sozialen Medien schützen? Die Plattform "Discord" will beim Jugendschutz jetzt Fakten schaffen.
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Steffen Voß
Steffen Voß
@kaffeeringe@social.tchncs.de  ·  activity timestamp 4 days ago

@tante Sehe ich auch so. Die Debatte ist derzeit verkürzt auf die Frage, ob LibreOffice so gut ist wie Microsoft Office ist.

Es wird übersehen, dass sich das Land Schleswig-Holstein mit #Dataport als Teil seiner Open-Source-Strategie einen Dienstleister aufgebaut hat, mit dem das Land jetzt beliebige digitale Themen umsetzen kann.

Das bekommt man nicht, wenn die IT aus der Steckdose kommt.

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tante
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@tante@tldr.nettime.org  ·  activity timestamp 4 days ago

@kaffeeringe Exakt. _Das_ erzeugt Handlungsfähigkeit.

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Nils Fuhrmann
Nils Fuhrmann
@nfk@digitalcourage.social  ·  activity timestamp 4 days ago

@tante @kaffeeringe

Ich ergänze mal, dass m.E. zur Handlungsfähigkeit auch eine vorherige und weitreichende interne Willensbildung von unten nach oben gehört, um dem Dienstleister als "verlängerter Werkbank" überhaupt mitgeben zu können, was und wohin man etwas entwickeln möchte.
Also: internes Communitybuilding.
Das ist bei großen Organisationen ungewohnt und nicht per se gegeben, denn bisher kamen die Anwendungen eben von der Stange und wurden von der IT routiniert gepflegt. Will man jetzt in hohem Maße Feedback aus der Fläche einholen, benötigt man wohl zusätzliche Ressourcen und Qualifikationen, um sich viel intensiver mit den verschiedenen User-Anforderungen aus ganz unterschiedlichen Arbeitswelten zu beschäftigen und entsprechende Formate wie Foren o.ä. zu bespielen. Nicht unbedingt Fokus typischer IT-Stellen, vielleicht eher etwas für Digitalisierungskoordinator*innen oder wie auch immer man die Rolle nennen möchte.

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Steffen Voß
Steffen Voß
@kaffeeringe@social.tchncs.de  ·  activity timestamp 4 days ago

@nfk @tante Ja. Die Menschen sind gar nicht gewohnt, auch miteinander bspw. über Fragen der digitalen Zusammenarbeit zu sprechen. Das hätte man auch bei Mircosoft-Produkten tun können. Hat man nicht gemacht.
Aber, wenn der Arbeitgeber entscheiden soll, wie die Software weiterentwickelt werden soll, dann ist das eine Grundfähigkeit.

Ich glaube, aus dieser Unfähigkeit über digitale Zusammenarbeit zu sprechen, speist sich auch viel des Unmuts bei Software-Umstellungen. Wenn man die Firma in ein anderes Büro umzieht, ist dagegen allen klar, dass man sich neu finden muss.

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tante
tante
@tante@tldr.nettime.org  ·  activity timestamp 4 days ago

@kaffeeringe @nfk Das ist ja auch ein bisschen der "Erfolg" des iPads (ganz vereinfacht auf ein Objekt reduziert): Digitales wird als fest wahrgenommen. Du kriegst halt, was du kriegst. Man kanns nicht anfassen, gestalten, verbiegen. Alles ist locked.

Gerade auch die Generationen nach mir haben zunehmend weniger Chancen das Digitale als plastisch wahrzunehmen. Hier greift auch das Shopping-Framing zu kurz: Man braucht keine Produkte, man braucht flexible Bausteine, um Lösungen zu bauen.

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Steffen Voß
Steffen Voß
@kaffeeringe@social.tchncs.de  ·  activity timestamp 4 days ago

@tante @nfk Das habe ich von Anfang an als Kritik am iPad wahrgenommen: Es ist nur ein Konsumgerät. Mehr als wischen und liken kann man damit nicht.

Das allerdings kann man sehr gut. Deswegen hat Döpfner es damals so abgefeiert.

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tante
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@tante@tldr.nettime.org  ·  activity timestamp 4 days ago

@nfk @kaffeeringe ja. Das gehört für mich zu Kompetenz, aber wichtiger Punkt

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