RE: https://bewegung.social/@lobbycontrol/115979100695157848
Um ihren Dienstwagen auch beim angeblich privaten VIP-Lobbygipfel in Tirol nutzen zu können, ließ Katherina Reiche ihren Chaffeur 1.300 km leer fahren, während sie selbst im Flugzeug anreiste, fand der
@spiegel.de nun heraus. Damit ist klar: Kostenneutral war die private Reise nicht!
Reiche hatte stets beteuert, ihre angeblich rein private Reise habe keinerlei öffentliche Kosten verursacht. Zwar ist es richtig, dass sie den Dienstwagen plus Chaffeur auch privat nutzen darf. Kosten entstehen für einen solchen Trip trotzdem - und sie dürften hier nicht ganz unerheblich sein!
Laut Spiegel nutze Reiche den Dienstwagen für den Weg aus München nach Tirol, obwohl die Gipfel-Veranstalter einen VIP-Shuttleservice eingerichtet hatten. Anschließend flog Reiche im Flugzeug wieder nach Berlin - während der Dienstwagen leer zurückfuhr. Sparsam ist das sicher nicht.
Bei der Befragung vor dem Wirtschaftsausschuss im Bundestag hatte Reiche diese Details verschwiegen. 1/2
Neues von Katherina Reiches angeblich rein privater Teilnahme am exklusiven VIP-Gipfel in Tirol: Der
@spiegel.de
hat heute Details zu den Teilnehmenden und Themen veröffentlicht. Das zeigt einmal mehr: Dieser Gipfel war keine Privatveranstaltung!
Wie Reiche bisher mit Fragen aus Parlament und Öffentlichkeit zu dem Gipfel umgeht, ist absolut unangemessen. Es kann nicht sein, dass eine amtierende Ministerin für sich allein entscheidet, dass ihre Teilnahme an so einem Lobbygipfel "privat" war.
Laut Spiegel nahmen zum Teil milliardenschwere Unternehmer mit klaren Interessen in Reiches Verantwortungsbereich als Ministerin teil, darunter Vertreter von Energieunternehmen und Start-Ups.
Zudem waren Regierungsmitglieder anderer Länder anwesend: der Außenminister Serbiens, der griechische Verteidigungsminister, der albanische Ministerpräsident, der türkische Finanzminister.
Kann ein solches Treffen für eine Bundesministerin rein privat sein? 1/