Pascal
Pascal boosted

Veranstaltung –Sommernächte Bat-night
Dienstag, 23.08.2025 20.30-21.45 Uhr

Bitte mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Taschenlampe
Anmeldeschluss: 18.08.2025 unter umweltzentrum@markt-diedorf.de oder 08238/300463

#Veranstaltung#Augsburg#Diedorf #sommer #fledermaus #tier #nachtwanderung #tiere #nacht #umweltzentrum

Ortsplan zum Umweltzentrum Schmuttertal: Von Augsburg/Stadtbergen gen Westen, kurz vor Vogelsang nicht nach Diedorf, sondern Richtung Bieburg, kommt kurz nach Überquerung der Schmutter das Umweltzentrum. Es ist Südlich der Straße. Nordwestlich vom Umweltzentrum ist in Laufweite die Bushaltestelle "Kreppen", die von den AVV Buslinien 506 und 507 angefahren wird. Adresse: Augsburgerstraße 24; 86420 Diedorf
Ortsplan zum Umweltzentrum Schmuttertal: Von Augsburg/Stadtbergen gen Westen, kurz vor Vogelsang nicht nach Diedorf, sondern Richtung Bieburg, kommt kurz nach Überquerung der Schmutter das Umweltzentrum. Es ist Südlich der Straße. Nordwestlich vom Umweltzentrum ist in Laufweite die Bushaltestelle "Kreppen", die von den AVV Buslinien 506 und 507 angefahren wird. Adresse: Augsburgerstraße 24; 86420 Diedorf
Sommernächte „Bat-Night“ Dienstag, 23.08.2025; 20.30-21.45 Uhr
Fledermäuse gehören zu den sagenumwobensten heimischen Tieren und sind faszinierende Jäger der Nacht. Mit dem Bat-Detektor können wir in der Dunkelheit unsere Fledermäuse am Umweltzentrum entdecken und einiges Spannende über ihre Lebensweise und Bedürfnisse erfahren.
Referentin: Barbara Dippel
Bitte mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Taschenlampe
Kosten: 6,00€ Erwachsene   4,00€ Kinder und Jugendliche
Anmeldeschluss: 18.08.2025 unter umweltzentrum@markt-diedorf.de oder 08238/300463
Sommernächte „Bat-Night“ Dienstag, 23.08.2025; 20.30-21.45 Uhr Fledermäuse gehören zu den sagenumwobensten heimischen Tieren und sind faszinierende Jäger der Nacht. Mit dem Bat-Detektor können wir in der Dunkelheit unsere Fledermäuse am Umweltzentrum entdecken und einiges Spannende über ihre Lebensweise und Bedürfnisse erfahren. Referentin: Barbara Dippel Bitte mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Taschenlampe Kosten: 6,00€ Erwachsene 4,00€ Kinder und Jugendliche Anmeldeschluss: 18.08.2025 unter umweltzentrum@markt-diedorf.de oder 08238/300463
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4/4: Ist das Ufer etwas niedriger, wird das Dach vom Biber selbst aus Ästen und Schlamm konstruiert („Mittelbau“). Wenn das Ufer jedoch vollkommen flach ist, wird der ganze Bau komplett vom Biber angefertigt („Hochbau“/„Biberburg“).
Das Innere des Baus wird mit Holzschnitzeln gepolstert, welche regelmäßig gewechselt werden. Seine Geschäfte erledigt der Biber außerhalb, um die Sauberkeit des Baus zu wahren. Durch die gute Isolation mit Erde, bleibt es auch im Hochsommer innerhalb des Wohnkessels bei angenehmen 20° C.
Neben dem Bau mit Wohnkessel, werden außerdem noch kleinere Bauten und Röhren verteilt im Revier angelegt. Dort kann der Biber sich verstecken oder fressen.
4/4: Ist das Ufer etwas niedriger, wird das Dach vom Biber selbst aus Ästen und Schlamm konstruiert („Mittelbau“). Wenn das Ufer jedoch vollkommen flach ist, wird der ganze Bau komplett vom Biber angefertigt („Hochbau“/„Biberburg“). Das Innere des Baus wird mit Holzschnitzeln gepolstert, welche regelmäßig gewechselt werden. Seine Geschäfte erledigt der Biber außerhalb, um die Sauberkeit des Baus zu wahren. Durch die gute Isolation mit Erde, bleibt es auch im Hochsommer innerhalb des Wohnkessels bei angenehmen 20° C. Neben dem Bau mit Wohnkessel, werden außerdem noch kleinere Bauten und Röhren verteilt im Revier angelegt. Dort kann der Biber sich verstecken oder fressen.
3/4: Im Regierungsbezirk Unterfranken gab es beispielsweise im Jahr 2016 bei einer Revierzahl von 442 nur 210 Dämme – und das, obwohl Biber auch gerne mal sogenannte Dammserien errichten, welche durchschnittlich 6-7 Dämme zählen. Neben dem Hauptdamm, welcher den Biberbau schützt, werden dann noch Nebendämme und temporäre Dämme gebaut, welche ausschließlich dazu dienen, den Holztransport, die Nahrungsbeschaffung und die Fortbewegung zu erleichtern.
Einen Biberbau braucht es aber immer, er ist das Zuhause dieser fleißigen Nagetiere. Die Art und Weise, wie der Biberbau aussieht, hängt von der Höhe des Ufers verglichen zum Wasserspiegel ab. Liegt das Ufer mindestens 1,2 Meter höher, kann der Bau vollkommen unter der Erde angelegt werden, der Biber muss nur ein Luftloch und den Eingang zum Wohnkessel bauen („Erdbau“).
3/4: Im Regierungsbezirk Unterfranken gab es beispielsweise im Jahr 2016 bei einer Revierzahl von 442 nur 210 Dämme – und das, obwohl Biber auch gerne mal sogenannte Dammserien errichten, welche durchschnittlich 6-7 Dämme zählen. Neben dem Hauptdamm, welcher den Biberbau schützt, werden dann noch Nebendämme und temporäre Dämme gebaut, welche ausschließlich dazu dienen, den Holztransport, die Nahrungsbeschaffung und die Fortbewegung zu erleichtern. Einen Biberbau braucht es aber immer, er ist das Zuhause dieser fleißigen Nagetiere. Die Art und Weise, wie der Biberbau aussieht, hängt von der Höhe des Ufers verglichen zum Wasserspiegel ab. Liegt das Ufer mindestens 1,2 Meter höher, kann der Bau vollkommen unter der Erde angelegt werden, der Biber muss nur ein Luftloch und den Eingang zum Wohnkessel bauen („Erdbau“).
2/4: Ein Biber möchte, wie jedes Wildtier, eine Familie gründen und in diesem Zuge einen Biberbau errichten. Dabei ist besonders wichtig, dass der Eingang unter Wasser liegt, denn nur so ist die Biberfamilie, insbesondere die Jungtiere, vor Raubtieren geschützt. Sind aber tiefere Gewässer (>0,7 m tief) entweder nicht vorhanden oder bereits von Artgenossen besetzt, so muss sich der Biber mit einem Damm aus Ästen, Baumstämmen, Erde und Steinen behelfen. Durch die aufstauende Wirkung wird auf einer Seite des Dammes der Wasserstand gehoben und stabilisiert, sodass der Burgeingang gesichert wird. Auch der Lebensraum des Bibers wird so vergrößert, denn er kann sich im angestauten Wasser besser bewegen und gegebenenfalls auch besser an Nahrung kommen, welche vorher zu weit abseits des Ufers war.
So sehr man den Biber also mit Dämmen verbindet, ist der Dammbau für diese Nagetiere eher ein Mittel zum Zweck.
2/4: Ein Biber möchte, wie jedes Wildtier, eine Familie gründen und in diesem Zuge einen Biberbau errichten. Dabei ist besonders wichtig, dass der Eingang unter Wasser liegt, denn nur so ist die Biberfamilie, insbesondere die Jungtiere, vor Raubtieren geschützt. Sind aber tiefere Gewässer (>0,7 m tief) entweder nicht vorhanden oder bereits von Artgenossen besetzt, so muss sich der Biber mit einem Damm aus Ästen, Baumstämmen, Erde und Steinen behelfen. Durch die aufstauende Wirkung wird auf einer Seite des Dammes der Wasserstand gehoben und stabilisiert, sodass der Burgeingang gesichert wird. Auch der Lebensraum des Bibers wird so vergrößert, denn er kann sich im angestauten Wasser besser bewegen und gegebenenfalls auch besser an Nahrung kommen, welche vorher zu weit abseits des Ufers war. So sehr man den Biber also mit Dämmen verbindet, ist der Dammbau für diese Nagetiere eher ein Mittel zum Zweck.

Veranstaltung –Sommernächte Bat-night
Dienstag, 23.08.2025 20.30-21.45 Uhr

Bitte mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Taschenlampe
Anmeldeschluss: 18.08.2025 unter umweltzentrum@markt-diedorf.de oder 08238/300463

#Veranstaltung#Augsburg#Diedorf #sommer #fledermaus #tier #nachtwanderung #tiere #nacht #umweltzentrum

Ortsplan zum Umweltzentrum Schmuttertal: Von Augsburg/Stadtbergen gen Westen, kurz vor Vogelsang nicht nach Diedorf, sondern Richtung Bieburg, kommt kurz nach Überquerung der Schmutter das Umweltzentrum. Es ist Südlich der Straße. Nordwestlich vom Umweltzentrum ist in Laufweite die Bushaltestelle "Kreppen", die von den AVV Buslinien 506 und 507 angefahren wird. Adresse: Augsburgerstraße 24; 86420 Diedorf
Ortsplan zum Umweltzentrum Schmuttertal: Von Augsburg/Stadtbergen gen Westen, kurz vor Vogelsang nicht nach Diedorf, sondern Richtung Bieburg, kommt kurz nach Überquerung der Schmutter das Umweltzentrum. Es ist Südlich der Straße. Nordwestlich vom Umweltzentrum ist in Laufweite die Bushaltestelle "Kreppen", die von den AVV Buslinien 506 und 507 angefahren wird. Adresse: Augsburgerstraße 24; 86420 Diedorf
Sommernächte „Bat-Night“ Dienstag, 23.08.2025; 20.30-21.45 Uhr
Fledermäuse gehören zu den sagenumwobensten heimischen Tieren und sind faszinierende Jäger der Nacht. Mit dem Bat-Detektor können wir in der Dunkelheit unsere Fledermäuse am Umweltzentrum entdecken und einiges Spannende über ihre Lebensweise und Bedürfnisse erfahren.
Referentin: Barbara Dippel
Bitte mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Taschenlampe
Kosten: 6,00€ Erwachsene   4,00€ Kinder und Jugendliche
Anmeldeschluss: 18.08.2025 unter umweltzentrum@markt-diedorf.de oder 08238/300463
Sommernächte „Bat-Night“ Dienstag, 23.08.2025; 20.30-21.45 Uhr Fledermäuse gehören zu den sagenumwobensten heimischen Tieren und sind faszinierende Jäger der Nacht. Mit dem Bat-Detektor können wir in der Dunkelheit unsere Fledermäuse am Umweltzentrum entdecken und einiges Spannende über ihre Lebensweise und Bedürfnisse erfahren. Referentin: Barbara Dippel Bitte mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Taschenlampe Kosten: 6,00€ Erwachsene 4,00€ Kinder und Jugendliche Anmeldeschluss: 18.08.2025 unter umweltzentrum@markt-diedorf.de oder 08238/300463
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Infopost – Biber in Diedorf
Hier erzähle ich (das FÖJi) von meiner Arbeit auf der Biberrunde.

Karte - Screenshot von Openstreetmap
Dammfoto von mir

#Biber#Tier#Umwelt#Wasser#Natur#Umweltschutz #foej #diedorf #augsburg

4/4: Die Dämme sind sehr fest und viele. Das Material muss zudem abtransportiert werden, damit der Biber es nicht einfach wieder rein zieht. Dafür gibt es den Biberbericht. 
Alle 14 Tage sammele ich die Dämme. Ich habe auf meiner Openstreetmap-App (-> Karte) für alle Standart-Stellen einen blauen Punkt. Wenn dort ein Damm ist, markiere ich diese Stelle mit der Fahne. Ich erstelle dann eine Übersicht aller Dämme mit Foto, und wo man sie findet, ob sie abgesenkt oder entfernt werden sollen. Das ist der Biberbericht, den ich an eine Firma schicke. Alle 14 Tage mache ich das. Im letzten Bericht waren es 12 Dämme, die entweder abgesenkt oder entfernt werden mussten. 
Im Winter gilt eine Schonzeit. Der Biber ist schon sehr spannend. Um ihn und seine Dämme geht es beim nächsten Mal.
4/4: Die Dämme sind sehr fest und viele. Das Material muss zudem abtransportiert werden, damit der Biber es nicht einfach wieder rein zieht. Dafür gibt es den Biberbericht. Alle 14 Tage sammele ich die Dämme. Ich habe auf meiner Openstreetmap-App (-> Karte) für alle Standart-Stellen einen blauen Punkt. Wenn dort ein Damm ist, markiere ich diese Stelle mit der Fahne. Ich erstelle dann eine Übersicht aller Dämme mit Foto, und wo man sie findet, ob sie abgesenkt oder entfernt werden sollen. Das ist der Biberbericht, den ich an eine Firma schicke. Alle 14 Tage mache ich das. Im letzten Bericht waren es 12 Dämme, die entweder abgesenkt oder entfernt werden mussten. Im Winter gilt eine Schonzeit. Der Biber ist schon sehr spannend. Um ihn und seine Dämme geht es beim nächsten Mal.
3/4: Wenn wir einen Damm finden, gibt es - Je nach Ort, Zeit und Höhe - verschiedene Möglichkeiten. Im Anhausener Bach ist der Biber seit einigen Monaten aktiv. Die Dämme sind niedrig und überfluten keine Felder. Sie abzusenken oder zu zerstören könnte den Biber vertreiben, oder aber er baut den Damm neu auf: fester, höher und stabiler. In Kreppen steht schon seit Langem ein großer Damm. Den senken wir immer wieder händisch ab, damit er nicht zu hoch wird.
Dann gibt es aber auch Orte wie die Wiesenstraße oder den Lettenbach. Wenn der Biber nörlich der B10 (Biburg – Vogelsang) einen Damm baut, steht in den Wiesen südlich davon schnell das Wasser. Auch in den Kanälen in den Feldern reicht oft nur ein kleiner Damm, um das Wasser sehr weit aufzustauen.
3/4: Wenn wir einen Damm finden, gibt es - Je nach Ort, Zeit und Höhe - verschiedene Möglichkeiten. Im Anhausener Bach ist der Biber seit einigen Monaten aktiv. Die Dämme sind niedrig und überfluten keine Felder. Sie abzusenken oder zu zerstören könnte den Biber vertreiben, oder aber er baut den Damm neu auf: fester, höher und stabiler. In Kreppen steht schon seit Langem ein großer Damm. Den senken wir immer wieder händisch ab, damit er nicht zu hoch wird. Dann gibt es aber auch Orte wie die Wiesenstraße oder den Lettenbach. Wenn der Biber nörlich der B10 (Biburg – Vogelsang) einen Damm baut, steht in den Wiesen südlich davon schnell das Wasser. Auch in den Kanälen in den Feldern reicht oft nur ein kleiner Damm, um das Wasser sehr weit aufzustauen.
2/4: Wer kennt sie nicht? Aus Ästen, Stöcken, Gras, Blättern, Erde,… Im Markt Diedorf gibt es viele Biberdämme. Von der Schmutter bis zum Anhausener Bach finder man überall Spuren. Als FÖJi (Freies Ökologisches Jahr) gehört die Biber-Runde zu meinen Aufgaben. Zwei Mal pro Woche rücken N. und ich aus, um die Dämme zu kontrollieren. Was kann man sich darunter vorstellen?
Wir fahen die verschiedenen Bäche ab. Dabei kennen wir natürlich schon die klassischen Orte. Nahe der Wiesenstraße (-> Dammfoto) ist der Biber seit letztem Herbst aktiver geworden. Wir achten auf Spuren: nasse erdige Rutschen ins den Bach, abgefressene Bäume, Pfade im Gras. Wenn das Wasser höher steht als üblich, vermuten wir einen Damm und suchen danach. Oft hört man es auch plätschern.
2/4: Wer kennt sie nicht? Aus Ästen, Stöcken, Gras, Blättern, Erde,… Im Markt Diedorf gibt es viele Biberdämme. Von der Schmutter bis zum Anhausener Bach finder man überall Spuren. Als FÖJi (Freies Ökologisches Jahr) gehört die Biber-Runde zu meinen Aufgaben. Zwei Mal pro Woche rücken N. und ich aus, um die Dämme zu kontrollieren. Was kann man sich darunter vorstellen? Wir fahen die verschiedenen Bäche ab. Dabei kennen wir natürlich schon die klassischen Orte. Nahe der Wiesenstraße (-> Dammfoto) ist der Biber seit letztem Herbst aktiver geworden. Wir achten auf Spuren: nasse erdige Rutschen ins den Bach, abgefressene Bäume, Pfade im Gras. Wenn das Wasser höher steht als üblich, vermuten wir einen Damm und suchen danach. Oft hört man es auch plätschern.
1/4: Titelbild; Infopost: Biber in Diedorf; zwei Bilder: links ein Foto von einem Biberdamm in einem Bach, an den Rändern liegt Schnee; rechts ein Screenshot aus Openstreetmap, auf der Karte rund um Diedorf sind an vielen Stellen Markierungen, wo die Dämme sind
1/4: Titelbild; Infopost: Biber in Diedorf; zwei Bilder: links ein Foto von einem Biberdamm in einem Bach, an den Rändern liegt Schnee; rechts ein Screenshot aus Openstreetmap, auf der Karte rund um Diedorf sind an vielen Stellen Markierungen, wo die Dämme sind
4/4: Ist das Ufer etwas niedriger, wird das Dach vom Biber selbst aus Ästen und Schlamm konstruiert („Mittelbau“). Wenn das Ufer jedoch vollkommen flach ist, wird der ganze Bau komplett vom Biber angefertigt („Hochbau“/„Biberburg“).
Das Innere des Baus wird mit Holzschnitzeln gepolstert, welche regelmäßig gewechselt werden. Seine Geschäfte erledigt der Biber außerhalb, um die Sauberkeit des Baus zu wahren. Durch die gute Isolation mit Erde, bleibt es auch im Hochsommer innerhalb des Wohnkessels bei angenehmen 20° C.
Neben dem Bau mit Wohnkessel, werden außerdem noch kleinere Bauten und Röhren verteilt im Revier angelegt. Dort kann der Biber sich verstecken oder fressen.
4/4: Ist das Ufer etwas niedriger, wird das Dach vom Biber selbst aus Ästen und Schlamm konstruiert („Mittelbau“). Wenn das Ufer jedoch vollkommen flach ist, wird der ganze Bau komplett vom Biber angefertigt („Hochbau“/„Biberburg“). Das Innere des Baus wird mit Holzschnitzeln gepolstert, welche regelmäßig gewechselt werden. Seine Geschäfte erledigt der Biber außerhalb, um die Sauberkeit des Baus zu wahren. Durch die gute Isolation mit Erde, bleibt es auch im Hochsommer innerhalb des Wohnkessels bei angenehmen 20° C. Neben dem Bau mit Wohnkessel, werden außerdem noch kleinere Bauten und Röhren verteilt im Revier angelegt. Dort kann der Biber sich verstecken oder fressen.
3/4: Im Regierungsbezirk Unterfranken gab es beispielsweise im Jahr 2016 bei einer Revierzahl von 442 nur 210 Dämme – und das, obwohl Biber auch gerne mal sogenannte Dammserien errichten, welche durchschnittlich 6-7 Dämme zählen. Neben dem Hauptdamm, welcher den Biberbau schützt, werden dann noch Nebendämme und temporäre Dämme gebaut, welche ausschließlich dazu dienen, den Holztransport, die Nahrungsbeschaffung und die Fortbewegung zu erleichtern.
Einen Biberbau braucht es aber immer, er ist das Zuhause dieser fleißigen Nagetiere. Die Art und Weise, wie der Biberbau aussieht, hängt von der Höhe des Ufers verglichen zum Wasserspiegel ab. Liegt das Ufer mindestens 1,2 Meter höher, kann der Bau vollkommen unter der Erde angelegt werden, der Biber muss nur ein Luftloch und den Eingang zum Wohnkessel bauen („Erdbau“).
3/4: Im Regierungsbezirk Unterfranken gab es beispielsweise im Jahr 2016 bei einer Revierzahl von 442 nur 210 Dämme – und das, obwohl Biber auch gerne mal sogenannte Dammserien errichten, welche durchschnittlich 6-7 Dämme zählen. Neben dem Hauptdamm, welcher den Biberbau schützt, werden dann noch Nebendämme und temporäre Dämme gebaut, welche ausschließlich dazu dienen, den Holztransport, die Nahrungsbeschaffung und die Fortbewegung zu erleichtern. Einen Biberbau braucht es aber immer, er ist das Zuhause dieser fleißigen Nagetiere. Die Art und Weise, wie der Biberbau aussieht, hängt von der Höhe des Ufers verglichen zum Wasserspiegel ab. Liegt das Ufer mindestens 1,2 Meter höher, kann der Bau vollkommen unter der Erde angelegt werden, der Biber muss nur ein Luftloch und den Eingang zum Wohnkessel bauen („Erdbau“).
2/4: Ein Biber möchte, wie jedes Wildtier, eine Familie gründen und in diesem Zuge einen Biberbau errichten. Dabei ist besonders wichtig, dass der Eingang unter Wasser liegt, denn nur so ist die Biberfamilie, insbesondere die Jungtiere, vor Raubtieren geschützt. Sind aber tiefere Gewässer (>0,7 m tief) entweder nicht vorhanden oder bereits von Artgenossen besetzt, so muss sich der Biber mit einem Damm aus Ästen, Baumstämmen, Erde und Steinen behelfen. Durch die aufstauende Wirkung wird auf einer Seite des Dammes der Wasserstand gehoben und stabilisiert, sodass der Burgeingang gesichert wird. Auch der Lebensraum des Bibers wird so vergrößert, denn er kann sich im angestauten Wasser besser bewegen und gegebenenfalls auch besser an Nahrung kommen, welche vorher zu weit abseits des Ufers war.
So sehr man den Biber also mit Dämmen verbindet, ist der Dammbau für diese Nagetiere eher ein Mittel zum Zweck.
2/4: Ein Biber möchte, wie jedes Wildtier, eine Familie gründen und in diesem Zuge einen Biberbau errichten. Dabei ist besonders wichtig, dass der Eingang unter Wasser liegt, denn nur so ist die Biberfamilie, insbesondere die Jungtiere, vor Raubtieren geschützt. Sind aber tiefere Gewässer (>0,7 m tief) entweder nicht vorhanden oder bereits von Artgenossen besetzt, so muss sich der Biber mit einem Damm aus Ästen, Baumstämmen, Erde und Steinen behelfen. Durch die aufstauende Wirkung wird auf einer Seite des Dammes der Wasserstand gehoben und stabilisiert, sodass der Burgeingang gesichert wird. Auch der Lebensraum des Bibers wird so vergrößert, denn er kann sich im angestauten Wasser besser bewegen und gegebenenfalls auch besser an Nahrung kommen, welche vorher zu weit abseits des Ufers war. So sehr man den Biber also mit Dämmen verbindet, ist der Dammbau für diese Nagetiere eher ein Mittel zum Zweck.

Infopost – Biber in Diedorf
Hier erzähle ich (das FÖJi) von meiner Arbeit auf der Biberrunde.

Karte - Screenshot von Openstreetmap
Dammfoto von mir

#Biber#Tier#Umwelt#Wasser#Natur#Umweltschutz #foej #diedorf #augsburg

4/4: Die Dämme sind sehr fest und viele. Das Material muss zudem abtransportiert werden, damit der Biber es nicht einfach wieder rein zieht. Dafür gibt es den Biberbericht. 
Alle 14 Tage sammele ich die Dämme. Ich habe auf meiner Openstreetmap-App (-> Karte) für alle Standart-Stellen einen blauen Punkt. Wenn dort ein Damm ist, markiere ich diese Stelle mit der Fahne. Ich erstelle dann eine Übersicht aller Dämme mit Foto, und wo man sie findet, ob sie abgesenkt oder entfernt werden sollen. Das ist der Biberbericht, den ich an eine Firma schicke. Alle 14 Tage mache ich das. Im letzten Bericht waren es 12 Dämme, die entweder abgesenkt oder entfernt werden mussten. 
Im Winter gilt eine Schonzeit. Der Biber ist schon sehr spannend. Um ihn und seine Dämme geht es beim nächsten Mal.
4/4: Die Dämme sind sehr fest und viele. Das Material muss zudem abtransportiert werden, damit der Biber es nicht einfach wieder rein zieht. Dafür gibt es den Biberbericht. Alle 14 Tage sammele ich die Dämme. Ich habe auf meiner Openstreetmap-App (-> Karte) für alle Standart-Stellen einen blauen Punkt. Wenn dort ein Damm ist, markiere ich diese Stelle mit der Fahne. Ich erstelle dann eine Übersicht aller Dämme mit Foto, und wo man sie findet, ob sie abgesenkt oder entfernt werden sollen. Das ist der Biberbericht, den ich an eine Firma schicke. Alle 14 Tage mache ich das. Im letzten Bericht waren es 12 Dämme, die entweder abgesenkt oder entfernt werden mussten. Im Winter gilt eine Schonzeit. Der Biber ist schon sehr spannend. Um ihn und seine Dämme geht es beim nächsten Mal.
3/4: Wenn wir einen Damm finden, gibt es - Je nach Ort, Zeit und Höhe - verschiedene Möglichkeiten. Im Anhausener Bach ist der Biber seit einigen Monaten aktiv. Die Dämme sind niedrig und überfluten keine Felder. Sie abzusenken oder zu zerstören könnte den Biber vertreiben, oder aber er baut den Damm neu auf: fester, höher und stabiler. In Kreppen steht schon seit Langem ein großer Damm. Den senken wir immer wieder händisch ab, damit er nicht zu hoch wird.
Dann gibt es aber auch Orte wie die Wiesenstraße oder den Lettenbach. Wenn der Biber nörlich der B10 (Biburg – Vogelsang) einen Damm baut, steht in den Wiesen südlich davon schnell das Wasser. Auch in den Kanälen in den Feldern reicht oft nur ein kleiner Damm, um das Wasser sehr weit aufzustauen.
3/4: Wenn wir einen Damm finden, gibt es - Je nach Ort, Zeit und Höhe - verschiedene Möglichkeiten. Im Anhausener Bach ist der Biber seit einigen Monaten aktiv. Die Dämme sind niedrig und überfluten keine Felder. Sie abzusenken oder zu zerstören könnte den Biber vertreiben, oder aber er baut den Damm neu auf: fester, höher und stabiler. In Kreppen steht schon seit Langem ein großer Damm. Den senken wir immer wieder händisch ab, damit er nicht zu hoch wird. Dann gibt es aber auch Orte wie die Wiesenstraße oder den Lettenbach. Wenn der Biber nörlich der B10 (Biburg – Vogelsang) einen Damm baut, steht in den Wiesen südlich davon schnell das Wasser. Auch in den Kanälen in den Feldern reicht oft nur ein kleiner Damm, um das Wasser sehr weit aufzustauen.
2/4: Wer kennt sie nicht? Aus Ästen, Stöcken, Gras, Blättern, Erde,… Im Markt Diedorf gibt es viele Biberdämme. Von der Schmutter bis zum Anhausener Bach finder man überall Spuren. Als FÖJi (Freies Ökologisches Jahr) gehört die Biber-Runde zu meinen Aufgaben. Zwei Mal pro Woche rücken N. und ich aus, um die Dämme zu kontrollieren. Was kann man sich darunter vorstellen?
Wir fahen die verschiedenen Bäche ab. Dabei kennen wir natürlich schon die klassischen Orte. Nahe der Wiesenstraße (-> Dammfoto) ist der Biber seit letztem Herbst aktiver geworden. Wir achten auf Spuren: nasse erdige Rutschen ins den Bach, abgefressene Bäume, Pfade im Gras. Wenn das Wasser höher steht als üblich, vermuten wir einen Damm und suchen danach. Oft hört man es auch plätschern.
2/4: Wer kennt sie nicht? Aus Ästen, Stöcken, Gras, Blättern, Erde,… Im Markt Diedorf gibt es viele Biberdämme. Von der Schmutter bis zum Anhausener Bach finder man überall Spuren. Als FÖJi (Freies Ökologisches Jahr) gehört die Biber-Runde zu meinen Aufgaben. Zwei Mal pro Woche rücken N. und ich aus, um die Dämme zu kontrollieren. Was kann man sich darunter vorstellen? Wir fahen die verschiedenen Bäche ab. Dabei kennen wir natürlich schon die klassischen Orte. Nahe der Wiesenstraße (-> Dammfoto) ist der Biber seit letztem Herbst aktiver geworden. Wir achten auf Spuren: nasse erdige Rutschen ins den Bach, abgefressene Bäume, Pfade im Gras. Wenn das Wasser höher steht als üblich, vermuten wir einen Damm und suchen danach. Oft hört man es auch plätschern.
1/4: Titelbild; Infopost: Biber in Diedorf; zwei Bilder: links ein Foto von einem Biberdamm in einem Bach, an den Rändern liegt Schnee; rechts ein Screenshot aus Openstreetmap, auf der Karte rund um Diedorf sind an vielen Stellen Markierungen, wo die Dämme sind
1/4: Titelbild; Infopost: Biber in Diedorf; zwei Bilder: links ein Foto von einem Biberdamm in einem Bach, an den Rändern liegt Schnee; rechts ein Screenshot aus Openstreetmap, auf der Karte rund um Diedorf sind an vielen Stellen Markierungen, wo die Dämme sind
4/4: Bei Massentierhaltungsbetrieben fallen außerdem riesige Mengen von Gülle auf vergleichsweise kleiner Fläche an. Wird zu viel davon als Dünger verwendet, können Boden und Pflanzen nicht mehr alles aufnehmen und das Grundwasser wird belastet. 
Massentierhaltung zu unterstützen ist also sowohl aus Sicht des Tierschutzes als auch der des Umweltschutzes nicht vertretbar. Stattdessen empfiehlt es sich, kleinere und lokale – das spart Transportemissionen – Betriebe zu unterstützen. Beim Einkauf in einem Hofladen, kann man sich auch gleich vor Ort ein Bild von den Haltungsbedingungen der Tiere machen.
4/4: Bei Massentierhaltungsbetrieben fallen außerdem riesige Mengen von Gülle auf vergleichsweise kleiner Fläche an. Wird zu viel davon als Dünger verwendet, können Boden und Pflanzen nicht mehr alles aufnehmen und das Grundwasser wird belastet. Massentierhaltung zu unterstützen ist also sowohl aus Sicht des Tierschutzes als auch der des Umweltschutzes nicht vertretbar. Stattdessen empfiehlt es sich, kleinere und lokale – das spart Transportemissionen – Betriebe zu unterstützen. Beim Einkauf in einem Hofladen, kann man sich auch gleich vor Ort ein Bild von den Haltungsbedingungen der Tiere machen.
3/4: Durch die schlechten Haltungsbedingungen kommt es bei den Tieren zudem häufig zu Krankheiten und Verletzungen. Dass bei dieser Menge an Tieren – weltweit gibt es geschätzt circa 40,5 Milliarden Nutztiere – entsprechend viele Medikamente eingesetzt werden müssen, liegt wohl auf der Hand. Tatsächlich belastet auch das unsere Umwelt, denn durch das Ausfahren von Gülle auf den Feldern, können Medikamentenrückstände in den Boden und in unser Grundwasser gelangen. Wenn also die Haltungsbedingungen und somit die allgemeine Gesundheit der Tiere in der Landwirtschaft verbessert werden, gelangen weniger Medikamente in unsere Umwelt und natürlich auch in unser Fleisch: Stichwort Antibiotikaresistenz.
3/4: Durch die schlechten Haltungsbedingungen kommt es bei den Tieren zudem häufig zu Krankheiten und Verletzungen. Dass bei dieser Menge an Tieren – weltweit gibt es geschätzt circa 40,5 Milliarden Nutztiere – entsprechend viele Medikamente eingesetzt werden müssen, liegt wohl auf der Hand. Tatsächlich belastet auch das unsere Umwelt, denn durch das Ausfahren von Gülle auf den Feldern, können Medikamentenrückstände in den Boden und in unser Grundwasser gelangen. Wenn also die Haltungsbedingungen und somit die allgemeine Gesundheit der Tiere in der Landwirtschaft verbessert werden, gelangen weniger Medikamente in unsere Umwelt und natürlich auch in unser Fleisch: Stichwort Antibiotikaresistenz.
2/4 Seit Jahren kämpfen Tierschützer gegen Massentierhaltung an. Diese bedeutet nicht nur für die betroffenen Nutztiere ein nicht-artgerechtes, leidgefülltes Leben, sondern hat auch verheerende Folgen für unsere Umwelt. 
Sicherlich hat jeder schon mal Bilder von zehntausenden Legehennen auf kleinem Raum gesehen, vielleicht auch mal eine Luftaufnahme einer „Mega Farm“ in den USA. Dass das für die Tiere schrecklich ist, ist wohl offensichtlich. Doch auch unsere Umwelt leidet extrem unter diesen Umständen.
So werden in verschiedenen Teilen der Welt große Regenwaldgebiete gerodet, um Platz für Weideflächen und den Anbau von Soja als Futtermittel frei zu machen. Dabei werden nicht nur enorme Mengen CO2 frei gesetzt, es wird auch wichtiger Lebensraum zerstört, was die Biodiversität extrem gefährdet.
2/4 Seit Jahren kämpfen Tierschützer gegen Massentierhaltung an. Diese bedeutet nicht nur für die betroffenen Nutztiere ein nicht-artgerechtes, leidgefülltes Leben, sondern hat auch verheerende Folgen für unsere Umwelt. Sicherlich hat jeder schon mal Bilder von zehntausenden Legehennen auf kleinem Raum gesehen, vielleicht auch mal eine Luftaufnahme einer „Mega Farm“ in den USA. Dass das für die Tiere schrecklich ist, ist wohl offensichtlich. Doch auch unsere Umwelt leidet extrem unter diesen Umständen. So werden in verschiedenen Teilen der Welt große Regenwaldgebiete gerodet, um Platz für Weideflächen und den Anbau von Soja als Futtermittel frei zu machen. Dabei werden nicht nur enorme Mengen CO2 frei gesetzt, es wird auch wichtiger Lebensraum zerstört, was die Biodiversität extrem gefährdet.