„1983 reiste Hakim nach Japan, wo er unter dem #Karate-Meister Hirokazu Kanazawa seine Ausbildung fortsetzte. Wieder einmal fiel ihm auf, wie belanglos im #Karate Fragen der Herkunft sind. „Hier geht es um Respekt“, erklärt er. „Das fängt schon damit an, die Schuhe auszuziehen, dich vor dem Meister und vor der Halle zu verbeugen.““
Ja, #Sport ist gut. Sport verbindet. Und traditionelles japanisches Karate besonders.
„Als es 1997 um das Erreichen seines 5. Dan ging, stand der jüdische Zionist Hakim plötzlich vor dem Palästinenser Durgham Khalil. Beide waren nervös. „Wir hatten voreinander Respekt“, sagt Hakim. „Die Karate-Richtlinien verlangen Respekt, Selbstkontrolle und Harmonie. Wir haben beide bestanden.“ 2003 wiederholte sich die Szene zum 6. Dan.“
Das ist toll. Beim Karate gibt es im Wettkampf Punkte für eine an sich tödliche Technik. 6. Dan ist sehr hoch. Jude und Palästinenser stehen einander gegenüber. Beide beherrschen das Töten mit leeren Händen perfekt. Aber darum geht es ihnen nicht.